Der TagDas wird heute wichtig
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!
In Japan wird um 6.46 Uhr unserer Zeit mit einer Schweigeminute an die Opfer der Dreifach-Katastrophe vor zehn Jahren erinnert. Am 11. März 2011 hatte sich infolge eines schweren Erdbebens und eines Tsunamis das schlimmste Atomunglück seit der Tschernobyl-Katastrophe von 1986 ereignet. Die meisten Opfer sind auf den Tsunami zurückzuführen. Wichtig sind außerdem diese Themen:
Die EU-Arzneimittelbehörde EMA will im Laufe des Tages über eine Zulassung des Corona-Vakzins des US-Unternehmens Johnson & Johnson entscheiden. Sollte sie grünes Licht geben, wäre eine endgültige Zulassung durch die EU-Kommission erfahrungsgemäß reine Formsache.
Bundesaußenminister Heiko Maas reist zu Gesprächen über eine Wiederbelebung des Friedensprozesses zwischen Israel und den Palästinensern nach Paris. Dort will er mit seinen Amtskollegen aus Frankreich, Jordanien und Ägypten beraten, wie man wieder Bewegung in den festgefahrenen Konflikt bringen kann.
Die alljährliche Plenarsitzung des chinesischen Volkskongresses geht in Peking mit der Annahme des neuen Fünf-Jahres-Plans und des Haushalts zu Ende. Im Mittelpunkt stehen robustes Wachstum, eine Stärkung der Binnennachfrage und massive Investitionen in Innovation. Angesichts von Spannungen mit den USA und Nachbarstaaten soll der Militäretat stark um 6,8 Prozent steigen.
Am Landgericht der Hauptstadt beginnt um 9.30 Uhr der Prozess gegen einen mutmaßlichen Raser, der auf dem Berliner Kurfürstendamm eine Mutter und ihre Tochter schwer verletzt haben soll. Dem 29-Jährigen werden gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, verbotenes Kraftfahrzeugrennen, gefährliche und schwere Körperverletzung sowie Unfallflucht vorgeworfen.
Fußball-Bundestrainer Joachim Löw erklärt ab 13.30 Uhr die Hintergründe zu seiner Rücktrittsankündigung. Der 61-Jährige gibt zusammen mit DFB-Direktor Oliver Bierhoff und DFB-Präsident Fritz Keller eine Video-Pressekonferenz.
Die Europäische Zentralbank verkündet um 13.45 Uhr, inwieweit sie die Kreditkosten im Euroraum weiterhin niedrig halten will. Es wird erwartet, dass die EZB angesichts der anhaltenden wirtschaftlichen Beschränkungen in der Corona-Krise außerdem ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr nach unten korrigieren wird.