Der TagDas wird heute wichtig
Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser!
Wir starten in den Dienstag und mit "Der Tag" bleiben Sie auf dem Laufenden, was wichtige und wissenswerte Nachrichten angeht. Für alle Informationen rund um den Ukraine-Krieg verweise ich Sie auf unseren Ticker. Top-Thema des Tages bleibt natürlich die Energiekrise. Bundesregierung und Koalitionspolitiker versichern Bürgern und Wirtschaft, dass Entlastungen greifen werden, wenn ab Oktober die neue zusätzliche Gasumlage zu zahlen ist. Grünen-Chef Omid Nouripour kündigte dafür einen "gemeinsamen Kraftakt" an. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck versprach den Unternehmen, weitere Maßnahmen zumindest zu prüfen. Die konkrete Ausgestaltung ist aber unklar.
Diese Themen werden uns heute ebenfalls beschäftigen:
Nach Monaten ohne ausreichende Niederschläge könnten die Wasserpegel am Rhein auf weitere Tiefstände sinken. In Emmerich, wo gestern Mittag nur noch zwei Zentimeter angezeigt wurden, seien bald sogar ein Pegelstand von null und später sogar negative Messwerte möglich, teilte die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung über ihr Portal Elwis mit. Der bisherige Tiefstand hatte bei sieben Zentimetern Ende Oktober 2018 gelegen.
Das Bundesarbeitsgericht in Erfurt verhandelt darüber, ob Urlaubstage, die Arbeitnehmer in Corona-Quarantäne verbringen müssen, verfallen. Im konkreten Fall geht es um einen Schlosser aus Nordrhein-Westfalen. Er hatte während seines bewilligten Urlaubs Kontakt mit einem Corona-Infizierten und wurde von den Behörden deshalb in häusliche Quarantäne geschickt. Der Schlosser verlangt, dass er die aus seiner Sicht verlorenen acht Urlaubstage nachholen kann.
Der Ärger von Bankkunden über die Umsetzung des BGH-Urteils zu Kontogebühren reißt nicht ab. Im zweiten Quartal gingen bei der Finanzaufsicht Bafin rund 200 Beschwerden von Verbraucherinnen und Verbrauchern im Zusammenhang mit der Entscheidung des Bundesgerichtshofes (BGH) ein, wie die Behörde mitteilte. Dabei ging es insbesondere um die Frage der Erstattung von Gebühren.
Im Prozess um die Amokfahrt in Trier wird das Urteil erwartet. Als mutmaßlicher Amokfahrer steht seit einem Jahr ein 52-Jähriger vor dem Landgericht Trier: Er soll am 1. Dezember 2020 zur Mittagszeit mit seinem Geländewagen mit hohem Tempo durch die Fußgängerzone gerast sein, um möglichst viele Menschen zu töten oder zu verletzen.
Im US-Bundesstaat Wyoming finden Vorwahlen der Republikaner statt. Liz Cheney, scharfe Kritikerin von Ex-Präsident Donald Trump, muss befürchten, dass sie nicht mehr für die Kongresswahl nominiert wird.
Nach dem goldenen Auftakt im Marathon bieten sich dem deutschen Leichtathletik-Team bei den Europameisterschaften in München heute gleich mehrere Medaillenchancen.
Damit bleibt mir noch, Ihnen einen guten Start in den Tag zu wünschen!