Der TagDas wird heute wichtig
Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,
erstmals seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine wollen die Präsidenten Russlands und Chinas, Wladimir Putin und Xi Jinping, heute zusammentreffen. Beide nehmen am Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) im usbekischen Samarkand teil. Im Ukraine-Konflikt gibt China Putin Rückendeckung und stellt die USA und die Nato als Hauptschuldige dar.
Ansonsten sind heute noch diese Themen wichtig:
Bei einem Raketenangriff auf die zentralukrainische Industriestadt Krywyj Rih hat die russische Armee nach Angaben der Ukraine einen Staudamm schwer beschädigt. Durch das zerstörte Pumpwerk strömten gestern so große Wassermassen, dass der Fluss Inhulez über die Ufer zu treten drohte. Die ukrainische Führung stellte den Angriff auf zivile Infrastruktur in eine Reihe mit dem Beschuss von Kraftwerken bei Charkiw wenige Tage zuvor. Alle Entwicklungen rund um den Ukraine-Krieg finden Sie wie gewohnt in unserem Liveticker.
Bundeskanzler Olaf Scholz trifft sich um 13 Uhr mit Vertretern von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften zur zweiten Sitzung der sogenannten konzertierten Aktion. Es geht auch um die Suche nach Lösungen gegen die Inflation. Eingeladen ins Bundeskanzleramt sind Finanzminister Christian Lindner, Wirtschaftsminister Robert Habeck, Arbeitsminister Hubertus Heil sowie die Bundesbank und Wirtschaftsexperten.
Nach einer dramatischen Parlamentswahl steht Schweden vor einem politischen Rechtsruck. Die sozialdemokratische Ministerpräsidentin Magdalena Andersson räumte gestern den knappen Wahlsieg des konservativ-rechten Lagers ein und will den Parlamentspräsidenten Andreas Norlén heute um die Entlassung aus ihrem Amt bitten. Danach kann sich der konservative Spitzenkandidat Ulf Kristersson aufmachen, eine Regierungsgrundlage mit seinem Lager auszuloten.
Im Londoner Parlament verabschieden sich die Landsleute der gestorbenen Königin Elizabeth II. in Massen von ihrem langjährigen Staatsoberhaupt. Seit dem frühen gestrigen Abend ist die Westminster Hall, in der die tote Monarchin aufgebahrt wurde, durchgehend für die Öffentlichkeit geöffnet.
Der 1. FC Union Berlin steht in der Europa League am zweiten Spieltag der Gruppe D unter Erfolgsdruck. Beim portugiesischen Erstligisten Sporting Braga muss Union um 21 Uhr punkten, um den Anschluss nicht zu verlieren. Um 18.45 Uhr will der SC Freiburg bei Olympiakos Piräus die Spitze in der Gruppe G behaupten. In der Conference League empfängt der 1. FC Köln den tschechischen Vertreter FC Slovácko um 21 Uhr.
Die Entwicklungen an der Börse können Sie unter anderem in unserem Börsen-Tag verfolgen.
Mehr Nachrichten zum Thema Sport finden Sie in unserem Sport-Tag.
Mein Name ist Kristin Hermann und ich versorge Sie bis zum frühen Nachmittag mit Nachrichten. Sie haben Fragen oder Anregungen? Sie erreichen mich unter: kristin.hermann@nachrichtenmanufaktur.de. Kommen Sie gut durch den Tag!