Der TagDas wird heute wichtig
Guten Morgen,
vor wenigen Tagen kündigt Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu "weitere schmerzhafte Schläge" gegen die islamistische Hamas an. "Und dies wird in Kürze geschehen". Passend dazu veröffentlichte das "Wall Street Journal" am späten Mittwochabend einen Bericht, wonach Israel seine angekündigte Bodenoffensive auf die Stadt Rafah im Süden des abgeriegelten Gazastreifens schrittweise durchführen wolle. Ägyptischen Beamte und ehemaligen israelischen Offizieren zufolge habe Israel auf Druck der USA und anderer Länder seine anfänglichen Pläne für einen großangelegten Angriff auf die derzeit mit Hunderttausenden von Binnenflüchtlingen überfüllte Stadt an der Grenze zu Ägypten geändert. Durch ein stattdessen eher graduelles Vorgehen solle die Zahl ziviler Opfer begrenzt werden, hieß es.
Israels Militär äußert sich zu seinen Einsatzplänen nicht. Die UN-Koordinatorin für humanitäre Hilfe im Gazastreifen, Sigrid Kaag, warnte vor einem möglichen Angriff Israels auf Rafah. "Eine solche Aktion würde eine anhaltende humanitäre Katastrophe verschlimmern, mit Folgen für die Menschen, die bereits vertrieben sind und große Nöte und Leid ertragen müssen", sagte die Niederländerin. Wir behalten die Ereignisse im Nahen Osten im Blick.
Diese Themen stehen heute auf der Agenda:
Das Oberste Gericht der USA befasst sich mit der Frage, ob der frühere US-Präsident Donald Trump für seine Handlungen im Amt Schutz vor Strafverfolgung genießt.
Das Bundesverfassungsgericht beschäftigt sich um 10 Uhr damit, ob der Deutschen Fußball Liga Polizeikosten für Hochrisikospiele in Rechnung gestellt werden dürfen.
In Berlin kommen um 10 Uhr Vertreter von rund 40 Staaten zum Petersberger Klimadialog zusammen.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will um 11 Uhr in einer Grundsatzrede seine Vorstellung für ein unabhängiges und starkes Europa darlegen.
BASF-Chef Martin Brudermüller hat bei der Hauptversammlung des weltgrößten Chemiekonzerns um 10 Uhr in Mannheim seinen letzten Auftritt als Vorstandsvorsitzender.
Die Deutsche Bank veröffentlicht um 7 Uhr Ergebnisse für die ersten drei Monate des laufenden Jahres.
Hunderte Ärztinnen und Ärzte der Berliner Charité wollen für bessere Arbeitsbedingungen und mehr Geld streiken.
In Venedig, einem der meistbesuchten Reiseziele der Welt, müssen Touristen von heute an erstmals Eintritt bezahlen.
Fürst Albert II. von Monaco und seine Ehefrau Fürstin Charlène kommen nach Hamburg. Grund des Besuchs ist die Eröffnung des Monaco-Abschnitts in der bekannten Modellbau-Landschaft.
Kommen Sie gut in diesen Donnerstag. Mein Name ist Friederike Zörner. Ich begleite Sie bis zum Nachmittag durch den Nachrichten-Tag. Bei Fragen oder Anregungen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]ntv.de.