Samstag, 24. September 2022Der Tag

Heute mit Vivian Micks und Michael Bauer
22:29 Uhr

Das war Samstag, der 24. September 2022

Liebe Leserinnen und Leser,

die Hälfte des Wochenendes ist schon wieder vorbei. Im Iran hört das Blutvergießen auch heute nicht auf, etliche Menschen sterben oder wurden von der Polizei verhaftet. Dabei kursieren Videos im Netz von der Brutalität der Verhaftungen. Auch in Russland kommt es zu immer mehr Verhaftungen von Kriegsverweigern. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben möchten, was den Krieg in der Ukraine angeht, lege ich Ihnen unseren Ukraine-Ticker ans Herz.

Weitere Leseempfehlungen für die Nacht:

Memorial-Gründerin: "Putin verfolgt eine gefährliche, listige, situative Taktik"

Putin verbietet Russen Rückzug aus Cherson

Deutscher Manager reist als "Wahlbeobachter" in besetzte Gebiete

Scholz spricht mit saudischem Kronprinz über Khashaggi-Mord

Damit wünsche ich Ihnen eine schöne Nacht, bis morgen!

Ihre Vivian Micks

22:12 Uhr

Wirbelsturm "Fiona" richtet heftige Schäden in Kanada an

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(Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Mit heftigen Regenfällen und Sturmfluten hat Wirbelsturm "Fiona" entlang Kanadas Ostküste Schäden angerichtet. In einigen Gebieten wurde der Notstand ausgerufen. Stark betroffen war etwa der Küstenort Port aux Basques in der Provinz Neufundland und Labrador, wo mehrere Häuser von hohen Wellen weggerissen wurden. Die Polizei hatte die Bewohner zuvor angewiesen, Gefahrenzonen zu verlassen.

Auch in der Provinz Nova Scotia deckte der Sturm Dächer ab, ließ Strommasten und Bäume einknicken und überflutete Straßen. Der Premierminister von Nova Scotia, Tim Houston, sprach am Samstagnachmittag (Ortszeit) von einer "unglaublichen Zahl" umgeknickter Bäume. Fast drei Viertel der Bewohner seien ohne Stromversorgung. Es sei noch zu früh, um das Ausmaß der Schäden zu beziffern, sagte Houston.

21:15 Uhr

Emily Ratajkowski löst Shitstorm wegen Nacktbildern mit Sohn aus

Es ist kein Geheimnis, dass Model Emily Ratajkowski sich gerne nackt präsentiert. Ihre Follower auf Instagram lieben sie dafür. Doch ein Bild geht vielen Usern dann doch zu weit. Darauf ist Ratajkowski nackt in der Badewanne zu sehen. So weit nicht ungewöhnlich, doch sie ist nicht allein im Wasser. Neben ihr ist ihr einjähriger und ebenfalls nackter Sohn zu sehen. Für viele ein No-Go. "Warum um alles in der Welt machst du Bilder mit deinem nackten Sohn? Was tust du nur für ‚Likes‘ und Aufmerksamkeit", schreibt ein User. Andere werfen dem Model vor, sie würde Baden mit ihrem Sohn sexualisieren. Wieder andere stören sich daran, dass ein nacktes Kind öffentlich auf sozialen Medien zu sehen ist.

Doch nicht alle feinden Ratajkowski für die Bilder an. Etliche Stars kommentieren Herz-Emojis oder schreiben, wie schön sie das Mutter-Sohn-Bild finden. Wie ist Ihre Meinung dazu? Verraten Sie es mir.

20:38 Uhr

Zwei Flugzeuge stürzen bei Gera ab

Schon wieder ereilt uns eine Meldung über ein Flugzeug-Unglück. Diesmal sind gleich zwei Maschinen betroffen. Am Rande von Gera in Thüringen soll es einen Flugzeugabsturz gegeben haben. "Nach derzeitigen Erkenntnissen stürzten zwei Luftfahrzeuge ab", hieß es in einer Mitteilung. Details gebe es noch keine. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst seien seit dem frühen Abend mit einem Großaufgebot im Einsatz, teilte die Landespolizeiinspektion Gera mit.

Update: Die beiden Piloten sind bei der Kollision ums Leben gekommen. Einem Sprecher der Feuerwehr zufolge handelt es sich bei den Verunglückten um zwei Kunstflieger, die mit ihren jeweiligen Maschinen in der Nähe des Flugplatzes Leumnitz am Abend in der Luft zusammengeprallt sind.

Mehr dazu lesen Sie hier.
19:49 Uhr

Erstes Bild von Grabplatte der Queen veröffentlicht

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Das Foto zeigt das Grab in der kleinen König-George-VI.-Gedenkkapelle auf dem Gelände von Schloss Windsor von Blumenkränzen umgeben.

(Foto: picture alliance/dpa/PA Media)

Wenige Tage vor der Wiedereröffnung von Schloss Windsor für Besucher ist erstmals ein Bild der neuen Grabplatte von Queen Elizabeth II. und ihrer engsten Familie veröffentlicht worden.

Der Stein besteht aus handgeschnitztem schwarzen belgischen Marmor, um zum Vorgänger zu passen, wie der Palast mitteilte. Buchstaben und Zahlen aus Messing verkünden die Lebensdaten der Königin, ihrer Eltern, Königsgemahlin Elizabeth ("Queen Mum") und König George VI., sowie ihres Ehemanns Prinz Philip. In der Mitte prangt das Wappen des Hosenbandordens, dem alle vier Royals angehörten. Die königliche Residenz öffnet am 29. September wieder für Besucher, die dann auch die Grabstätte besichtigen können.

19:03 Uhr

Gesetzt aus 1864: Arizona kann Abtreibung bei Inzest verbieten

Diese unglaubliche Meldung verdient einen längeren Eintrag: Im US-Bundesstaat Arizona kann ein jahrzehntealtes Gesetz wieder in Kraft gesetzt werden, das Schwangerschaftsabbrüche in fast allen Fällen verbietet. Eine Richterin am Obersten Gericht des Bundesstaates gab am späten Freitagabend (Ortszeit) ihre Entscheidung bekannt, eine einstweilige Verfügung von 1973 gegen das Gesetz aufgehoben zu haben. Das heißt: Abtreibungen werden nur erlaubt, wenn das Leben der Mutter gefährdet ist. In allen anderen Fällen, also auch bei Vergewaltigung oder Inzest, sind Abtreibungen verboten.

Das Gesetz, das seine Ursprünge im Jahr 1864 hat, wurde 1973 blockiert als der Oberste Gerichtshof in der Rechtssache Roe v. Wade entschied, dass Frauen ein verfassungsmäßiges Recht auf Abtreibung haben. Die Richterin argumentierte nun, dass mit der Aufhebung dieses Urteils durch den Obersten Gerichtshof im Juni dieses Jahres auch die Verfügung gegen das Gesetz aufgehoben werden müsse. Die Entscheidung kann noch angefochten werden.

Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karine Jean-Pierre, bezeichnete das Urteil als "katastrophal, gefährlich und inakzeptabel", es werde die Frauen in Arizona "um mehr als ein Jahrhundert zurückwerfen". Die "rückwärtsgewandte Entscheidung" stehe "beispielhaft für den beunruhigenden Trend im Land", dass Republikaner versuchten, Frauen ihrer Rechte zu berauben.

18:47 Uhr

"Ciao Kim": Dolce & Gabbana widmet Kim Kardashian eigene Kollektion

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Bei der Mailänder Fashionweek zusammen auf der Bühne: Domenico Dolce, Kim Kardashian und Stefano Gabbana.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Dolce & Gabbana sagt "Ciao, Kim" und widmet seine neue Kollektion Kim Kardashian. Auf Instagram bezeichnet das Designerduo Kardashian als "ultimative Muse" und postet bereits vor der Fashionshow in Mailand etliche Bilder und Videos des US-Stars. Damit lösten sie einen Hype in der italienischen Stadt aus.

Was Domenico Dolce und Stefano Gabbana den Frauen für die Saison Frühjahr/Sommer 2023 empfehlen, dürfte der 41-Jährigen gefallen: Es geht um Unterwäsche. Die Lingerie wird öffentlich als Tagesgarderobe zur Schau gestellt: Kleider mit Korsagen-Details neben Bustiers, Strapsen, BH-Tops, viel Transparenz und über dem Jeansbund hervorblitzenden bestickten Höschen. Hier und da gab es auch züchtige weiße Kragen und Manschetten, einige Leopardenmuster - und natürlich ein T-Shirt mit Kardashian-Aufdruck. Wer's mag.

18:18 Uhr

Proteste im Iran spitzen sich zu: Mehr als 700 Demonstranten inhaftiert

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Die Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights (IHR) mit Sitz in Oslo ging bis Freitag von mindestens 50 Toten bei den Protesten aus.

(Foto: picture alliance/dpa/MAXPPP)

Die Menschen im Iran kommen nicht zur Ruhe. Nach dem Tod der 22-jährigen Mahsa Amini kämpfen Frauen und Männer auf den Straßen gegen die Unterdrückung des Regimes und für ihre Freiheit. Bei neuen Protestdemonstrationen im Norden des Iran sind nach Angaben des örtlichen Polizeichefs dabei mehr als 700 Menschen festgenommen worden. "Wir haben 739 Krawallmacher, unter ihnen auch 60 Frauen, festgenommen und inhaftiert", sagte der Polizeichef der Provinz Gilan.

  • Bei den Verhaftungen seien auch zahlreiche Waffen, Munition und Sprengstoffe sichergestellt worden, behauptete der Polizeichef.
  • Die verhafteten Demonstranten sollen Maleki zufolge für die Verletzung von mehr als 100 Polizisten sowie Beschädigungen an öffentlichen Einrichtungen verantwortlich sein.
  • Die Gefährdung der Sicherheit der Provinz Gilan sei für die örtliche Polizei eine rote Linie, daher werde sie bei den Protesten konsequent durchgreifen, sagte der Polizeichef.

Wahrscheinlicher ist jedoch, dass die Regierung im Iran die Menschen zum Schweigen bringen will.

17:50 Uhr

Nasa sagt Mondmission "Artemis" zum dritten Mal ab

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Die Mondmission "Artemis" wurde nach der griechischen Göttin des Mondes benannt.

(Foto: picture alliance / Newscom)

Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat einen für Dienstag anvisierten Startversuch für die problemgeplagte Mondmission "Artemis" aus Wettergründen abgesagt. Grund sei laut Nasa ein heranziehender Tropensturm, der sich auf den US-Staat Florida zubewegt.

Der nächste Startversuch der unbemannten Rakete ist für den 27. Oktober geplant, schreibt Nasa auf Twitter. Bei einem Tanktest am Mittwoch war erneut ein Leck aufgetreten. Trotzdem sei der Test wie geplant abgeschlossen worden, hieß es.

Vor rund drei Wochen waren bereits zwei Startversuche der unbemannten Rakete fehlgeschlagen - unter anderem wegen eines undichten Tankschlauchs. Es geht zwar nun zunächst um einen unbemannten Testflug zum Mond, aber eigentlich sollen in wenigen Jahren wieder US-Astronauten auf dem Erdtrabanten landen.

17:29 Uhr

Scholz spricht saudischen Kronprinzen auf Khashoggi-Mord an

Vorhin hatte ich bereits über das Treffen zwischen Bundeskanzler Olaf Scholz und dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman berichtet. Bei dem Treffen hat Scholz offenbar den Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi angesprochen. "Wir haben alle Fragen besprochen, die sich um Fragen von Bürger- und Menschenrechten drehen", sagte er nach dem Gespräch in der Hafenstadt Dschidda auf eine entsprechende Journalisten-Frage. "Das gehört sich so. Und da können sie von ausgehen, dass nichts unbesprochen geblieben ist, was zu sagen ist." Was der saudische Kronprinz darauf geantwortet hat, wurde nicht überliefert.

Der Kronprinz wird vom US-Geheimdienst für den brutalen Mord an dem saudischen Regierungskritiker und Journalisten Khashoggi im saudischen Generalkonsulat in Istanbul vor vier Jahren verantwortlich gemacht. Der Thronfolger bestreitet, Drahtzieher der Tat zu sein. Der Mord hatte zu einer internationalen Isolierung Mohammeds geführt und die deutsch-saudischen Beziehungen in eine jahrelange Krise gestürzt.

16:34 Uhr

Flugzeug schießt über Landebahn und rutscht in See

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Mit der Schnauze im Wasser kommt der Flieger zum stehen.

(Foto: picture alliance/dpa/MAXPPP)

Wer Flugangst hat, dürfte bei diesen Bildern erschaudern. Am Flughafen Montpellier kommt es bei der Landung einer Boeing 737 zu einem Unglück. In der Nacht auf Samstag stürmte es in der französischen Mittelmeerregion Okzitanien stark, als das Flugzeug zum Landeflug ansetzte. Dabei schoss die Boeing über die Landefläche hinaus und kam erst zum Stehen, als sie am Ende der Bahn in einen See rutschte, wie das Online-Portal "Aerotelegraph" berichtet.

Zum Glück befanden sich in dem Frachtflieger keine Passagiere. Die drei Crew-Mitglieder wurden nicht verletzt. Sie konnten laut Mitteilung des Flughafens Montpellier „dank des schnellen Eingreifens der Rettungskräfte geborgen und in Sicherheit gebracht werden“. Der Flughafen wurde aber vorübergehend geschlossen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
16:04 Uhr

Überschwemmungen in Australien: 5-Jähriger ertrinkt in Auto

Ein schrecklicher Vorfall hat sich im Südosten Australiens abgespielt. Eine Familie versuchte mit einem Auto ein überflutetes Bachbett zu durchqueren, als ihr Auto von den Fluten erfasst wurde. Der 37-jähriger Mann und die 28-jährige Frau sowie zwei Kinder hätten sich noch aus dem Fahrzeug retten und an Bäumen festhalten können. Dort seien sie einige Stunden später entdeckt worden. Der fünf Jahre alte Junge hatte weniger Glück. Er konnte nur noch tot aus dem versunkenen Fahrzeug geborgen werden.

  • Australiens Ostküste war in diesem Jahr bereits mehrfach von außergewöhnlich starken Regenfällen und Überschwemmungen betroffen.
  • Anfang Juli wurden Gebiete in der Millionenstadt Sydney meterhoch überflutet, auch im März gab es rund um die Metropole und in weiten Teilen von New South Wales und Queensland heftige Überschwemmungen.
  • Ein Bericht des Weltklimarates (IPCC) geht davon aus, dass Australien in Zukunft noch häufiger von verheerenden Naturereignissen heimgesucht wird. Heißeres Wetter, gefährlichere Feuer, mehr Dürren und Überschwemmungen, ein höherer Meeresspiegel und trockenere Winter sind demnach zu erwarten
15:34 Uhr

Reise mit "schwierigen Partnern": Saudiarabischer Kronprinz empfängt Scholz

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Der saudiarabische Kronprinz Mohammed bin Salman begrüßte Scholz nach seiner Ankunft am frühen Samstagnachmittag im Al-Salam-Palast in der Hafenstadt Dschidda.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der Kanzler treffe bei der Reise auf "schwierige Partner", hieß es vorab aus seinem Umfeld: Bundeskanzler Olaf Scholz reiste zum Auftakt seiner Reise auf die Arabische Halbinsel in Saudi-Arabien. Dort empfing ihn der saudiarabische Kronprinz Mohammed bin Salman. Weiter stehen Gespräche mit den Spitzen des saudiarabischen Königshauses an. Zur Erinnerung: Saudi-Arabiens Kronprinz hatte nach Erkenntnissen des US-Geheimdienstes die Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi im saudiarabischen Konsulat in Istanbul vor vier Jahren persönlich gebilligt.

Am Sonntag trifft der Bundeskanzler die Staatsoberhäupter der Vereinigten Arabischen Emirate und von Katar. Was Scholz dort will? Die drei Länder sind wichtige Exporteure von Öl und Gas. Die Bundesregierung hofft auf konkrete Vertragsabschlüsse am Rande der zweitägigen Kanzler-Reise.

14:53 Uhr

Schiffskollision an der Mosel führt zu Verkehrsunfall

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Das mit 2990 Tonnen Erz beladene Güterschiff und die Kaimauer seien "erheblich beschädigt" worden.

(Foto: picture alliance/dpa)

Eine Schiffskollision hat an einer Engstelle der Mosel am Freitagabend auf einer angrenzenden Bundesstraße auch einen Verkehrsunfall verursacht. Aus bislang ungeklärten Gründen ist ein Fahrgastkabinenschiff mit einem entgegenkommenden Motorschiff zusammengestoßen, teilte die Polizei in Koblenz mit. Dann begann eine Kettenreaktion: Das Güterschiff rammte das Ufer und brachte eine Schutzmauer zum Einsturz. Ein Pkw auf der angrenzenden Bundesstraße 49 sei dann über herabgefallene Gesteinsbrocken gefahren und beschädigt worden.

Laut Polizei wurde niemand verletzt. Die Mosel ist für die Schifffahrt gesperrt.

14:18 Uhr

Mysteriöse Kornkreise zerstören massenhaft Getreide in England

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Kornkreise tauchen auch immer wieder in Deutschland auf, aber in Südengland gibt es besonders viele.

(Foto: picture alliance / blickwinkel/allOver/TPH)

Kurios und ärgerlich zugleich: Wegen Kornkreisen haben Bauern in England einem Bericht zufolge in den vergangenen Jahren Zehntausende Pfund verloren. Wie der "Guardian" berichtete, zerstörten zwischen 2018 und 2022 insgesamt 92 Kornkreise verschiedener Größe Getreide im Wert von rund 30.000 Pfund (33.600 Euro). Das sind mehr als 40 Fußballfeldern. Der plattgedrückte Weizen und Gerste hätten 300.000 Brotlaibe und Rapsfelder 600 Liter Rapsöl ergeben.

Die Herkunft der Kornfelder wird immer wieder diskutiert. "Natürlich glaube ich nicht, dass dieser Mist von Außerirdischen gemacht wird", sagte Landwirt Hosford. "Es wird von Menschen gemacht, die Seile, Bretter und Leitern verwenden, um Teile der Ernte zu glätten."

Besonders schmerzhaft ist der Verlust, seit infolge des russischen Kriegs gegen die Ukraine die Kornpreise seit 2021 drastisch gestiegen sind: pro Tonne Weizen um 30 Prozent Gerste um fast 40 Prozent.

14:19 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

mein Kollege Michael Bauer kann in die Sonne entschwinden, da ich für Sie an dieser Stelle übernehme. "Der Tag" ist aber noch nicht vorbei und bis zum späten Abend stürze ich mich für Sie in die Nachrichtenwelt auf der Suche nach spannenden Geschichten und mal ernsten und mal kuriosen Meldungen aus Deutschland und der Welt. Alle Meldungen zum russischen Krieg gegen die Ukraine finden Sie wie gewohnt im Ukraine-Ticker.

Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik? Schreiben Sie mir per Mail gern an dertag@n-tv.de.

Ihre Vivian Micks

13:47 Uhr

Wirbelsturm "Fiona" in Kanada auf Land getroffen

Mit heftigen Regenfällen und Winden in Hurrikan-Stärke hat Wirbelsturm "Fiona" Kanadas Ostküste erreicht. Als sogenannter posttropischer Sturm traf er am frühen Samstagmorgen (Ortszeit) mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 148 Kilometern pro Stunde in der Provinz Nova Scotia auf Land, wie das kanadische Hurrikanzentrum mitteilte.

Auf der Insel Beaver Island, etwa 60 Kilometer westlich der Provinzhauptstadt Halifax, seien Windböen von 161 Kilometern pro Stunde gemessen worden, hieß es. Das Hurrikanzentrum warnte vor Sturmfluten in Teilen von Nova Scotia, im nördlich gelegenen Golf von St. Lawrence und im Westen von Neufundland. Bei Hunderttausenden Menschen in Nova Scotia fiel am Samstagmorgen nach Angaben des Stromanbieters Nova Scotia Power zeitweise der Strom aus.

13:07 Uhr

Wertvoller Brief von 1859 für 180.000 Euro versteigert

Ein wertvoller Geschäftsbrief mit 9-Schilling-Briefmarken, der 1859 von Hamburg über Liverpool nach New York ging, hat am Samstag bei einer Versteigerung für 180.000 Euro den Besitzer gewechselt. Der Brief mit einem Startgebot von 60.000 Euro sei von einem Käufer am Telefon ersteigert worden, teilte das Auktionshaus Heinrich Köhler in Wiesbaden mit. Der Brief trägt die größte bekannte Anzahl von 9-Schilling-Briefmarken aus dem Jahr 1859, sagte der Geschäftsführer des Auktionshauses, Dietrich Michelson, im Vorfeld der Auktion.

"Es ist ein wunderschöner Brief mit dem blauen Untergrund, den roten Stempeln und dazu die vier gelben Marken." Dieser war nach Angaben des Auktionshauses damals 16 Tage unterwegs. Die Marken sind Teil der 8. Briefmarken-Versteigerung der Sammlung des ehemaligen Tengelmann-Chefs Erivan Haub. Die Sammlung von Haub wird seit Sommer 2019 versteigert.

12:41 Uhr

Scholz zu Gasversorgung: "Wir kommen wohl durch"

Bundeskanzler Olaf Scholz hat eine zügige Umsetzung der vorgesehenen weiteren Entlastungen wegen der hohen Energiepreise zugesichert. "Die Gesetzgebungsmaschine ist angelaufen und wird ganz, ganz schnell die notwendige Unterstützung organisieren", sagte der SPD-Politiker in einer Videobotschaft. Es gehe um Unterstützung für Haushalte, Familien und für diejenigen, die wenig Geld verdienen - aber auch für Unternehmen, die jetzt hohe Energierechnungen hätten und nicht wüssten, wie sie ihr Geschäft weiter aufrechterhalten sollen.

  • Scholz bekräftigte mit Blick auf die Preise für Elektrizität, Wärme und Gas: "Die sind zu hoch, und die müssen runter." Bei Strom solle dafür eine Veränderung des "Marktdesigns" sorgen. Zu den Gaspreisen sei eine Kommission eingesetzt worden, und es gebe Gespräche mit der Europäischen Union und mit all denjenigen, die Gas nach Europa und nach Deutschland exportieren.
  • Der Kanzler verwies auf bereits erfolgte Vorkehrungen dafür, die Versorgung mit Kohle, Öl und Gas sicherstellen zu können und dass die Elektrizitätsversorgung weiter funktioniere. Heute könne man sagen: "Wir kommen wohl durch."
12:00 Uhr

Irans Geheimdienst will Anschläge auf Proteste verhindert haben

Der iranische Geheimdienst hat eigenen Angaben zufolge bei den Protestdemonstrationen mehrere Bombenanschläge vereitelt. Die Anschläge seien von Monarchie-Anhängern und Mitgliedern der Volksmudschaheddin in der Stadt Täbris im Nordwesten des Landes geplant worden, heißt es in einem Geheimdienstbericht laut der Nachrichtenagentur Mehr. Die Tatverdächtigen konnten demnach festgenommen werden.

Auch in der Nacht zum Samstag soll es laut zunächst unbestätigten Informationen landesweit zu Demonstrationen gegen das islamische System gekommen sein. Auslöser der derzeitigen Proteste ist der Tod der 22 Jahre alten Iranerin Mahsa Amini. Sie wurde vor einer Woche von der Sittenpolizei wegen eines Verstoßes gegen die strenge islamische Kleiderordnung festgenommen. Was genau mit Amini nach ihrer Festnahme geschah, ist unklar.

11:21 Uhr

Hotelschiff und Frachter kollidieren auf der Mosel

Nach dem Zusammenstoß eines Hotelschiffs mit einem Frachter ist die Mosel bei Cochem für die Schifffahrt gesperrt worden. Aus bislang ungeklärten Gründen seien die Schiffe am Freitagabend an einer Engstelle kollidiert, teilte die Wasserschutzpolizei mit. Der Frachter kam dabei vom Kurs ab und rammte eine Kaimauer. Das Hotelschiff blieb bei dem Zusammenstoß unversehrt und konnte seine Fahrt fortsetzen. Verletzt wurde niemand.

Der Frachter stecke nun am Flussgrund fest und werde am Samstagabend freigelegt, sagte ein Polizeisprecher. Bis dahin sei die Schifffahrt auf der Mosel auf der Höhe von Briedern (Kreis Cochem-Zell) gesperrt.

Weil durch den Aufprall des Frachters an die Kaimauer Gesteinsbrocken der Mauer auf die angrenzende Bundesstraße 49 fielen, musste die Straße zwischenzeitlich gesperrt werden. Zuvor hatte der "SWR" berichtet.

10:36 Uhr

Seniorin übergibt Betrügerin nach Schockanruf viel Bargeld

Betrüger haben mit einem Schockanruf bei einer alten Frau im Westerwaldkreis einen vierstelligen Geldbetrag erbeutet. Eine Unbekannte habe sich am Freitagabend bei der Rentnerin aus Montabaur am Telefon als Staatsanwältin ausgegeben und behauptet, der Sohn habe einen Unfall verursacht, teilte die Polizei mit. Sie sollte deshalb einer vermeintlichen Mitarbeiterin eines Amtsgerichts eine hohe Summe Bargeld übergeben.

  • In einem Briefumschlag habe die Frau der unbekannten Abholerin das Geld überreicht. Laut Polizei blieb die angebliche Staatsanwältin die ganze Zeit am Telefon, um die Frau wohl abzulenken.
  • Erst nach der Geldübergabe habe die über 80 Jahre alte Frau ihren Sohn anrufen und dazu befragen können. So sei der Schwindel aufgeflogen. Die Polizei bittet Zeugen um Hinweise.
09:53 Uhr

RKI registriert 46.964 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 308,9

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Samstagmorgen mit 308,9 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 8.45 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 294,7 gelegen (Vorwoche: 257,5; Vormonat: 275,3).

  • Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem, weil bei Weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.
  • Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 46.964 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 36.613) und 90 Todesfälle (Vorwoche: 88) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich.
  • Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende viele Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.
  • Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 32.952.050 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

09:20 Uhr

Andenken an "Golden Girls"-Star in den USA teuer versteigert

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Kult-Serie: Die "Golden Girls"

(Foto: imago images / United Archives)

Eine Auktion von Andenken an die TV-Ikone Betty White hat in Kalifornien mit Geboten weit über den Schätzpreisen begonnen. Mehr als 1500 Nachlass-Stücke sollten bis Sonntagabend in Beverly Hills unter den Hammer kommen. Der "Golden Girls"-Star war am 31. Dezember 2021, gut zwei Wochen vor dem 100. Geburtstag, in Los Angeles gestorben. Für mehr als 43.000 Dollar (über 44.000 Euro) ersteigerte ein Bieter ein Ölgemälde aus den 1950er Jahren, das White im eleganten Kleid mit Opernhandschuhen zeigt.

  • Das Porträt war zuvor auf 1200 Dollar geschätzt worden. Für den mit Diamanten besetzten Ehering, den White ab 1963 nach ihrer dritten Hochzeit mit dem Schauspieler Allen Ludden getragen hatte, war vorab ein Gebot für über 17.000 Dollar eingegangen, der Schätzwert lag mit bis zu 1200 Dollar deutlich niedriger. Bei der Auktion am Freitag schoss der Preis dann auf 25.600 Dollar hoch. Auch Luddens Ehering wurde versteigert, er brachte immerhin 12.800 Dollar ein.
  • Mehr als den dreifachen Schätzpreis erzielte die knallgelb gestrichene Eingangstür von Whites langjähriger Villa im kalifornischen Brentwood, die für 10.000 Dollar einen Abnehmer fand. Eine goldene Armbanduhr, die White als Teenager Weihnachten 1940 von ihrer Mutter erhalten hatte, brachte 2240 Dollar ein. Ein großer Spielzeugbär (Schätzwert 200 bis 400 Dollar) kam auf knapp 2000 Dollar.
09:19 Uhr
08:46 Uhr

Ex-Boxer Wladimir Klitschko schreibt Kinderbuch

Ex-Boxweltmeister Wladimir Klitschko hat zusammen mit Tatjana Kiel ein Kinderbuch über Willensstärke geschrieben. In "Wil, der Wolkenstürmer, und der Traum vom Fliegen" gehe es um einen achtjährigen Jungen, der die Wolken von oben sehen möchte, teilte der Hamburger Oetinger Verlag mit. Auf dem Weg zu seinem Ziel werde er von tierischen Wegbegleitern und seiner Freundin Janne sowie weiteren Figuren unterstützt. Jedes Tier inspiriere ihn dabei mit seiner individuellen Stärke, so dass er Hindernisse und Widerstände überwinden und sein Ziel durch Willensstärke und Mut zu eigenen Entscheidungen erreichen kann.

"Kinder haben diesen wunderbaren Wissensdurst und wir sollten ihnen schon früh Dinge mitgeben, die ihnen helfen, starke, mutige Persönlichkeiten zu werden", sagte Klitschko. Ihm sei immer wichtig, sein eigenes Wissen weiterzugeben. "Ich habe mir immer gewünscht, auch Kindern die Fähigkeiten zu vermitteln, wie sie selber entscheiden können, wer sie in Zukunft sein wollen", sagte der Sportwissenschaftler. Das Projekt des Kinderbuches mit Illustrationen von Max Beindorf haben beide vor Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine gestartet und sich entschieden, es weiterzuführen.

08:13 Uhr

Musk aktiviert Starlink für Iraner

Tesla-Chef und SpaceX-CEO Elon Musk wird seinen Starlink-Satelliten-Breitbanddienst für die Menschen im Iran aktivieren. Dies schrieb Musk auf Twitter. Zuvor hatte US-Außenminister Antony Blinken angekündigt, die USA hätten Maßnahmen ergriffen, um den freien Zugang zum Internet im Iran zu verbessern und einen freien Informationsfluss zu ermöglichen. Nach Angaben des US-Finanzministeriums will die US-Regierung den Internetzugang für Iraner trotz bestehender Sanktionen ausbauen.

  • Musk hatte am Montag mitgeteilt, er wolle eine Ausnahme von den Iran-Sanktionen für seinen Starlink-Service beantragen. Es ist noch unklar, ob er nun weiterhin eine Sondergenehmigung braucht. Seit einer Woche erlebt der islamistisch regierte Iran eine seltene Protestwelle.
  • Die iranische Regierung blockiert seitdem den Zugang zum Internet. Bei den Protesten geht es um den Tod der 22-jährigen Mahsa Amini, die von der iranischen Sittenpolizei wegen des Verstoßes gegen die Kopftuchregeln festgenommen worden war.

07:42 Uhr

Oscar-Gewinnerin Louise Fletcher ist tot

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Nicholson, Fletcher und ein Goldjunge

(Foto: imago images/Everett Collection)

Die Schauspielerin Louise Fletcher, bekannt aus dem Kultfilm "Einer flog über das Kuckucksnest" ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Fletcher starb im Schlaf im Kreise ihrer Familie in ihrem Haus in Montdurausse, Frankreich, teilte ihr Agent David Shaul der Associated Press mit. Die Todesursache wurde nicht genannt.

  • In dem Film von 1975 mit Hauptdarsteller Jack Nicholson lieferte sie eine fesselnde Performance der grausamen und berechnenden Krankenschwester Ratched. Ihre Rolle setzte neue Standards für Filmschurken und brachte ihr 1976 einen Oscar ein.
  • Als sie in "Einer flog über das Kuckucksnest" brillierte, war Fletcher bereits 40 Jahre alt. Mehr noch als ihre männlichen Kollegen wurde sie durch ihr Alter daran gehindert, größere Rollen in Hollywood zu bekommen. Dennoch arbeitete sie fast ihr ganzes restliches Leben lang ununterbrochen. Zu ihren Filmen gehörten "Mama Dracula", "Dead Kids" und "The Boy Who Could Fly".
  • Für ihre Gastrollen in den Fernsehserien "Joan of Arcadia" und "Picket Fences" wurde sie für den Emmy nominiert und hatte eine wiederkehrende Rolle als bajoranische Religionsführerin Kai Winn Adami in "Star Trek: Deep Space Nine". In "The Karen Carpenter Story" (1989) spielte sie die Mutter des Musikduos Carpenters.
Mehr dazu lesen Sie hier.
07:22 Uhr

Mittelstand rechnet mit "Energie-Tsunami" für Firmen

Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion hat Wirtschaftsminister Robert Habeck wegen eines "Energie-Tsunamis" für Firmen zum Handeln aufgefordert. Die Chefin Gitta Connemann sagte: "Wir erhalten täglich Nachrichten über Insolvenzen, über Teilstilllegungen oder Produktionsaufgaben. Traditionsfirmen und Startups, Handwerksbetriebe und Dienstleister stehen an der Wand. Ihnen läuft die Zeit weg. Ein weiteres Warten auf Entlastungen kostet Existenzen."

Viele Betriebe hätten ihre Rücklagen in der Pandemie verzehrt, sagte Connemann. "Und wer noch etwas zuzusetzen hat, wird vom Energie-Tsunami getroffen." Selbst gesunde Traditionsunternehmen könnten die Ver-X-Fachung der Energiepreise, die Gasumlage und Co. nicht schultern. "Viele Betriebe bekommen keine Energielieferverträge mehr. Und dem Rest fehlen inzwischen die Roh- und Grundstoffe - von Stahl bis Kohlensäure. Aus den Warnungen sind inzwischen verzweifelte Hilferufe geworden."

Mehr dazu lesen Sie hier.
06:50 Uhr

König Charles zeigt sich erstmals mit Red Box

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Die rote Box enthält wichtige Informationen der britischen Regierung.

(Foto: dpa)

Der neue britische König Charles III. hat sich erstmals beim Lesen von Regierungsdokumenten aus der berühmten Red Box ablichten lassen. Der Monarch, der mit dem Tod seiner Mutter Elizabeth II. am 8. September automatisch deren Nachfolge antrat, ist auf dem Bild an einem reich verzierten Schreibtisch im Buckingham-Palast zu sehen.

  • Die "rote Kiste" mit den Regierungsdokumenten steht auf einem gepolsterten Möbelstück neben dem Tisch. Heraus schauen verschiedene Papiere mit Stempeln und handschriftlichen Vermerken. Im Hintergrund ist ein Schwarz-Weiß-Foto von den Eltern des Königs, Queen Elizabeth und Prinz Philip, zu erkennen.
  • Der britische Monarch wird täglich mit Informationen über wichtige Geschehnisse und Tätigkeiten der Regierung informiert. Auch Gesetze, die unterschrieben werden müssen, damit sie in Kraft treten können, werden in den abschließbaren roten Kisten vom Luxushersteller Barrow Hepburn & Gale transportiert.
06:21 Uhr

"Was für eine Bruchbude hier!" - Elton John spielt Abschiedskonzert im Weißen Haus

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Elton John bekam nach dem Konzert die National Humanities Medal überreicht.

(Foto: AP)

Die britische Pop-Legende Elton John hat ein Konzert im Garten des Weißen Hauses gespielt. Vor rund 2000 Ehrengästen sang der 75-jährige John Welthits wie "Your Song", "I Am Still Standing" und "Rocket Man". Gastgeber des Abends unter dem Motto "A Night When Hope and History Rhyme" waren US-Präsident Joe Biden und First Lady Jill Biden.

  • Es sei "das Tüpfelchen auf dem I" für ihn, hier zu spielen, sagte John, der sich seit 2018 auf einer Abschiedstournee befindet, die im Juli 2023 enden soll.
  • "Was für eine Bruchbude hier!" sagte John zur Begrüßung, bevor er sich in einem glitzernden schwarzen Anzug und mit einer orangefarben getönten Brille im Gesicht für seine 40-minütige Aufführung ans Klavier setzte. Das Weiße Haus hinter ihm war angeleuchtet, davor stand eine Militärkapelle in voller Montur.
06:00 Uhr

Forscher testen Oktoberfest-Abwasser auf Corona

Münchner Wissenschaftler untersuchen das Abwasser des Oktoberfests laufend auf Bestandteile des Coronavirus. Es gebe dort derzeit eine ähnliche Virenkonzentration wie im Stadtgebiet, sagte Andreas Wieser von der Abteilung für Infektions- und Tropenmedizin am LMU Klinikum München.

Für die Dauer des Festes würden täglich Proben vor und hinter der Wiesn dem Abwasser entnommen. "Wir sehen schon, dass da ordentlich etwas los ist", sagte der Leiter des Sars-CoV-2-Labors weiter. Ob sich schon eine Wiesn-Welle anbahne, sei aber am Abwasser noch nicht abzulesen. "Wir könne dazu noch keine Aussage treffen", sagte Wieser. "Wir haben eine Inkubationszeit von fünf Tagen. Es ist nicht zu erwarten, dass man da jetzt schon große Sprünge sieht."

Hinzu komme, dass das Abwasser von der Wiesn im Vergleich zum sonstigen städtischen Abwasser stark verdünnt sei - das könne das Ergebnis beeinflussen. Grund für die andere Konzentration seien sehr viel Spülwasser und eine vorwiegende Abgabe von Urin - und nicht Stuhl. Auch der starke Regen vor einigen Tagen mache die Bestimmung konkreter Werte schwierig.

05:51 Uhr

Mann fährt in Rüsselsheim mit Auto in Menschengruppe

Im hessischen Rüsselsheim ist ein Mann in der Nacht auf Samstag mit seinem Pkw in eine Menschengruppe gefahren und hat dabei zwei Menschen lebensgefährlich verletzt. Wie die Polizei berichtete, fuhr der 49-Jährige im Stadtteil Bauschheim in die Gruppe, die während der örtlichen Kirchweih-Feierlichkeiten auf der Fahrbahn vor einer Gaststätte stand.

Der Fahrer des Autos habe die Gruppe "vermutlich nicht oder erst zu spät gesehen", meldete der Lokalradiosender FFH unter Berufung auf einen Polizeisprecher. Die Polizei geht demnach von einem Unfall aus. Laut einer Mitteilung haben die Beamten die Ermittlungen aufgenommen. Neben den zwei lebensgefährlich Verletzten seien zwei weitere Menschen leicht verletzt worden, weitere Personen stünden unter Schock.

05:34 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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