Der Tag
5. Juni 2026
imageHeute mit Heidi Ulrich
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08:33 Uhr

Schauspieler James Handy erstochen

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James Handy (r.) zu sehen in "NYPD Blue" im Jahr 1990. (Foto: imago images/Everett Collection)

Der US-Schauspieler James Handy ist tot. Medienberichten zufolge erklärt die Polizei, der 81-Jährige sei am Mittwoch mit einer Stichwunde in der Brust bewusstlos im Vorgarten seines Hauses im Großraum Los Angeles aufgefunden worden und kurz darauf für tot erklärt worden. Tatverdächtig ist demnach der 44-jährige Sohn von Handys Lebensgefährtin, der mit seiner Mutter im Haus des Schauspielers wohnte. Er wurde unter Mordverdacht festgenommen. Der Verdächtige habe die Polizei selbst gerufen, heißt es.

Dem Publikum ist James Handy aus zahlreichen Filmen und Serien bekannt, darunter "Top Gun: Maverick", "Jumanji", "The Verdict", "Matlock", "NYPD Blue", "Beverly Hills, 90210", "Law & Order", "Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI" und "Criminal Minds".

Schauspieler James Handy erstochen
07:59 Uhr

CDU-Spitze lässt ihr Treffen in Magdeburg sein – um Landesverband nicht zu schaden?

Drei Monate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt sagt die CDU-Spitze anscheinend ihre Präsidiumsklausur in Magdeburg ab. Dahinter stehe der Wunsch von Ministerpräsident Sven Schulze von der CDU, den Fokus auf den Landtagswahlkampf in Sachsen-Anhalt zu legen, heißt es dem "Spiegel" zufolge aus Parteikreisen. Bundeskanzler Friedrich Merz werde Schulze aber im Wahlkampf unterstützen.

In Sachsen-Anhalt wird am 6. September gewählt. Eigentlich hatte die CDU-Führung Magdeburg explizit für ihre Tagung der Bundespartei Ende August ausgewählt. Weil die Zustimmungswerte von Merz und seiner Regierung gesunken sind, soll der CDU-Landesverband dem Bericht zufolge jedoch Bedenken angemeldet haben, dass das Treffen im Wahlkampf eher schaden als helfen könnte.  

Update von 08:42 Uhr: Eine CDU-Sprecherin bestätigt die Absage der Klausur in Magdeburg ohne den Grund dafür zu nennen.

CDU-Spitze lässt ihr Treffen in Magdeburg sein – um Landesverband nicht zu schaden?
07:24 Uhr

Andrew vermietete Häuser auf Royals-Anwesen, während er mietfrei wohnte

Ex-Prinz Andrew Mountbatten-Windsor erzielte jahrelang Einnahmen durch die Untervermietung dreier kleinerer Häuser auf dem Anwesen der Royals in Windsor. Das teilt der britische Rechnungshof mit. Andrew selbst bewohnte auf dem Gelände mehr als 20 Jahre die "Royal Lodge" - zu einer symbolischen Miete - praktisch mietfrei. "Die aus der Untervermietung erzielten Einnahmen flossen an Andrew Mountbatten-Windsor", erklärt der Rechnungshof. "Uns ist nicht bekannt, welche Miete verlangt wurde." Der Bericht erfolgt inmitten einer öffentlichen Debatte über die von außen undurchsichtig erscheinenden Immobilienverhältnisse des Königshauses. Andrew wohnt inzwischen in Sandringham. Er hatte die "Royal Lodge" wegen seiner Verwicklung in den Epstein-Skandal verlassen müssen. Gegen ihn wird deswegen ermittelt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Andrew vermietete Häuser auf Royals-Anwesen, während er mietfrei wohnte
06:53 Uhr

Putins Rede, EU-Balkan-Gipfel, Tennis-Showdown – das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!

Beim St. Petersburger Internationalen Wirtschaftsforum steht die Rede von Kremlchef Wladimir Putin an, bei der er sich jedes Jahr zur Weltpolitik und der wirtschaftlichen Lage Russlands äußert. Bei einer Veranstaltung am Nachmittag beantwortet er traditionell Fragen, die sich auch um seinen Krieg gegen die Ukraine drehen. Zuvor hatte der Kreml erneut ein Angebot des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj abgelehnt, sich mit Putin in einem Drittstaat zu treffen und über Frieden zu verhandeln. Der Kreml zeigt sich nach wie vor nur zu einem Treffen mit Selenskyj in Moskau bereit – das lehnt dieser jedoch ab. Außerdem beharrt Moskau auf die Kontrolle über den gesamten Donbass. Im Blick haben wir heute außerdem folgende Termine:

  • Bundeskanzler Friedrich Merz reist zum EU-Westbalkan-Gipfel nach Montenegro. Dort treffen sich Staats- und Regierungschef aus der Europäischen Union und sechs Balkan-Staaten, die in die EU aufgenommen werden wollen. Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien warten zum größten Teil seit vielen Jahren auf eine Aufnahme.

  • Außenminister Johann Wadephul setzt seinen Besuch in Mexiko fort. Im Mittelpunkt stehen Wirtschaftsthemen.

  • Tennis: Bei den French Open in Paris spielen der Deutsche Alexander Zverev und der Tscheche Jakub Mensik um den Finaleinzug. Um 14.30 Uhr geht’s los. Um 19 Uhr startet das zweite Halbfinale, welches die Italiener Flavio Cobolli oder Matteo Arnaldi unter sich entscheiden werden.

  • Ab 20:35 Uhr können die deutschen Fußballerinnen die direkte Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien perfekt machen. Im vorletzten Gruppenspiel spielt Deutschland gegen Norwegen.

  • Mit Rock am Ring und Rock im Park gehen am Wochenende die ersten großen Musikfestivals des Sommers über die Bühne, zu denen jeweils Zehntausende Besucher erwartet werden. Die Zwillingsfestivals sind komplett ausverkauft. 

Ich bin Heidi Ulrich - bei Fragen zu "Der Tag" erreichen Sie mich über heidi.ulrich(at)ntv.de.

Putins Rede, EU-Balkan-Gipfel, Tennis-Showdown – das wird heute wichtig
06:07 Uhr

Xi will Nordkorea erstmals nach Jahren besuchen

In-this-photo-provided-by-the-North-Korean-government-North-Korean-leader-Kim-Jong-Un-left-shakes-hands-with-Chinese-President-Xi-Jinping-in-Beijing-Thursday-Sept-4-2025-Independent-journalists-were-not-given-access-to-cover-the-event-depicted-in-this-image-distributed-by-the-North-Korean-government-The-content-of-this-image-is-as-provided-and-cannot-be-independently-verified-Korean-language-watermark-on-image-as-provided-by-source-reads-KCNA-which-is-the-abbreviation-for-Korean-Central-News-Agency
Kim und Xi bei ihrem Treffen in Peking. (Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Chinas Staatschef Xi Jinping reist das erste Mal seit sieben Jahren nach Pjöngjang, wo er den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un treffen will. Das Treffen sei am Montag und Dienstag, meldet der staatliche chinesische Fernsehsender CCTV. Im September hatte Kim Peking besucht, er war Ehrengast bei einer großen Militärparade anlässlich des 80. Jahrestages der Kapitulation Japans zum Ende des Zweiten Weltkriegs. China ist Nordkoreas wichtigster Handelspartner und unterstützt das Nachbarland diplomatisch, wirtschaftlich und politisch.

Xi will Nordkorea erstmals nach Jahren besuchen