Der TagDeutschem Tourist droht Todesstrafe im Irak
Im Irak hat ein Prozess gegen einen Deutschen und einen Briten begonnen, denen die versuchte illegale Ausfuhr von Antiquitäten angelastet wird. Das vorgesehene Strafmaß bei diesem Delikt reicht bis hin zur Todesstrafe.
Im Reisegepäck des 60-Jährigen aus Berlin und des 66-jährigen Briten waren im März bei einer Kontrolle am Flughafen von Bagdad antike Steine und Keramik gefunden worden. Der Deutsche beteuerte vor Gericht, er habe nicht in unredlicher Absicht gehandelt. Deswegen habe er die bei ihm gefundenen antiken Objekte auch in einen durchsichtigen Beutel getan. Es sei nicht seine Absicht gewesen, sie zu verstecken.
Die beiden Männer waren mit einer Reisegruppe im Irak unterwegs und hatten einander zuvor nicht gekannt. Im Gepäck des Briten wurden etwa zehn Steinfragmente sowie Keramikscherben gefunden.