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Der TagDobrindt: Deutschland "nicht für alle psychisch Kranken zuständig"

21.07.2026, 12:49 Uhr

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt will nach dem Tod eines Studenten in Trier weiter auf Abschiebungen nach Afghanistan setzen. "Ich halte das nach wie vor für eine zwingend notwendige Maßnahme und werde auch nicht lockerlassen, diese Abschiebungen auch in diese Länder wie Afghanistan weiter zu forcieren", sagte der CSU-Politiker in Berlin. Dafür braucht es jedoch Absprachen mit den radikalislamischen Taliban. Kritiker bemängeln, dass die Bundesregierung die Taliban einerseits wegen ihrer Menschenrechtsverletzungen - insbesondere was Frauen betrifft - nicht anerkennt, gleichzeitig aber, um Abschiebungen zu ermöglichen, praktische Zugeständnisse macht.

Dobrindt wandte sich gegen "diese Hinweise, die immer wieder kommen", dass es traumatisierte Menschen gebe, denen man helfen könne. "Wir sind hier nicht die Region der Welt, die für alle psychisch Kranken zuständig ist und für alle Traumata, um es jetzt überspitzt zu formulieren", sagte der Innenminister.

Quelle: ntv.de