Der TagEBU bietet Ausweg für russische ESC-Kandidatin an

Der Eurovision Song Contest ist nie ein sonderlich politischer Wettbewerb gewesen - zurzeit sorgt aber die Dauerkrise zwischen der Ukraine und Russland für die größten Schlagzeilen beim Gesangswettbewerb. Nun hat die Europäische Rundfunkunion EBU eine Idee, wie man den Streit um die russische Teilnehmerin Julia Samoilowa lösen könnte. Die wollen die ukrainischen Behörden nicht einreisen lassen, weil sie auf der Krim aufgetreten war. Die EBU schlägt nun vor, Samoilowa live zuschalten zu lassen. Das heißt, sie würde vermutlich in Russland singen, aber auf der Videoleinwand in Kiew zu sehen sein. Die Fernsehzuschauer würden wohl kaum einen Unterschied bemerken. Falls die Russen darauf eingehen, kann ich mir vorstellen, von wo aus Samoilowa singen wird - von der Krim.
Update: Der russische Staatsender Perwij hat das Angebot mittlerweile abgelehnt und es als "sonderbar" zurückgewiesen.