Der TagEl Niño stürzt Sudan in neue Hungerkrise
Das Klimaphänomen El Niño könnte den Sudan in eine neue Hungerkatastrophe stürzen: Schon jetzt sind nach Angaben der Vereinten Nationen rund 400.000 Menschen auf Hilfe angewiesen. Besonders betroffen von der Dürre seien der Osten des Sudans und die Regionen Ost-Darfur und Kordofan.
Um die Versorgung der Menschen sicherzustellen, seien zusätzlich 10,9 Millionen Euro notwendig. Ohnehin erhalten dieses Jahr bereits 3,8 Millionen Sudanesen in den Konfliktgebieten des Landes Hilfe vom Welternährungsprogramm (WFP).
Das Wetterphänomen El Niño tritt alle zwei bis sieben Jahre auf. Dabei sammeln sich warme Wassermassen im zentralen und östlichen Pazifik mit der Folge, dass es weltweit zu Wetterextremen wie Dürren und Überschwemmungen kommt.
Die Vereinten Nationen hatten bereits im November gewarnt, der diesjährige El Niño sei der schlimmste seit mehr als 15 Jahren und einer der stärksten seit 1950.