Der TagEpstein-Affäre: Trump kündigt Ermittlungen gegen Bill Clinton und andere an
Donald Trump steht mit dem Rücken zur Wand. Neue Enthüllungen in der Affäre um den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein ("Natürlich wusste er von den Mädchen") setzen den US-Präsidenten unter enormen Druck. Dieser versucht jetzt mit einem Angriff auf andere Persönlichkeiten von seinen eigenen Verstrickungen abzulenken. Auf Truth Social forderte er Ermittlungen gegen den früheren US-Präsidenten Bill Clinton und andere. Das US-Justizministerium und die Bundespolizei FBI sollten Epsteins Verbindungen zu dem Demokraten Clinton und "vielen anderen Leuten und Institutionen" unter die Lupe nehmen. Als Beispiele nannte Trump Ex-Finanzminister Larry Summers, den Investor und Unternehmer Reid Hoffman sowie die US-Großbank JP Morgan Chase.
Zuvor hatte der republikanische Präsident den oppositionellen Demokraten vorgeworfen, sie täten angesichts "ihrer schwindenden Macht alles, den Epstein-Schwindel schon wieder voranzutreiben". Republikanische Parlamentarier, die die Bemühungen der Demokraten um eine Veröffentlichung der Epstein-Akten unterstützen, schmähte Trump als "weich und dumm". "Epstein war ein Demokrat und er ist das Problem der Demokraten, nicht das der Republikaner", schrieb er. "Verschwendet Eure Zeit nicht mit Trump. Ich muss ein Land regieren." Ob er so leicht von seiner Vergangenheit an der Seite Epsteins ablenken kann, ist fraglich.