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Der TagFährunglück vor Zypern: Auch Deutsche unter den Passagieren

01.09.2026, 19:55 Uhr

Bei dem Fährunglück am Sonntag vor der Insel Zypern mit mehreren Toten waren auch deutsche Staatsbürger an Bord. Nach dpa-Informationen handelt es sich um eine einstellige Zahl Deutscher auf der Fähre. Sie haben das Unglück überlebt. Einige wenige mussten stationär versorgt werden. Beim Auswärtigen Amt hieß es dazu, die Berichte über das Fährunglück seien bekannt. "Unsere Botschaft in Nikosia und unsere Auslandsvertretungen in der Türkei betreiben Sachverhaltsaufklärung, insbesondere auch zu der Anzahl der Betroffenen mit deutscher Staatsangehörigkeit." Man stehe mit den Betroffenen und Familienangehörigen in Kontakt und für eine konsularische Betreuung zur Verfügung.

Die Fähre mit 267 Menschen an Bord war nach Behördenangaben am Sonntag etwa vier Seemeilen vor der Küste Nordzyperns gekentert und gesunken, kurz nachdem sie den nordzyprischen Hafen Kyrenia verlassen hatte. Mindestens acht Menschen starben, 20 gelten weiterhin als vermisst. Einsatzkräfte haben das Wrack mittlerweile mithilfe einer Unterwasserdrohne geortet. Das gesunkene Schiff sei in einer Tiefe von 550 Metern entdeckt worden, erklärte Nordzyperns Präsident Tufan Erhürman. Die Suche nach den Vermissten werde fortgesetzt.

Quelle: ntv.de