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Der TagFamilienministerin Lambrecht gegen Gendersternchen in offiziellen Schreiben

06.10.2021, 09:17 Uhr

In offiziellen Schreiben der obersten Bundesbehörden sollen keine Gendersternchen vorkommen. Das empfiehlt Justiz- und Familienministerin Christine Lambrecht in einem Schreiben an Ministerien, Kanzleramt und alle obersten Bundesbehörden. "Sonderzeichen als Wortbestandteile in der offiziellen Kommunikation" seien "nicht zu verwenden", heißt es in dem Schreiben, das der "Osnabrücker Zeitung" vorliege.

Neben Gendersternchen sollen auch Doppelpunkt und Binnen-I aus der offiziellen Kommunikation verschwinden. Das Schreiben solle keineswegs als Statement gegen gendergerechte Sprache zu verstehen sein. Das Frauenministerium empfehle ausdrücklich, das "generische Maskulinum" zu vermeiden, wenn auch eine weibliche Form existiere. Wo möglich, solle immer eine neutrale Form gewählt werden: zum Beispiel "Teilnahmeliste" statt "Teilnehmerliste" oder Lehr- und Pflegekräfte.

Quelle: ntv.de