Der TagFlüchtlinge überstehen 1000 Kilometer in Hohlraum
Eingequetscht in einen gerade mal 30 Zentimeter hohen Mini-Hohlraum: Fahnder von Bundes- und Landespolizei haben im bayerischen Waidhaus acht Flüchtlinge aus einer Luke unter der Ladefläche eines Kleinlastwagens befreit. Der 41 Jahre alte Fahrer des aus Rumänien kommenden Wagens wurde festgenommen, wie die Polizei berichtet.
In einem 1,20 Meter breiten, 3,30 langen und lediglich 30 Zentimeter hohen Hohlraum lagen sieben Männer und eine Frau. Die 18 bis 37 Jahre alten Migranten stammten aus dem Irak und der Türkei. Sie hatten während der 1000 Kilometer langen Strecke in ihrem Versteck verharrt - eine lebensgefährliche Tortur.
"Wir haben ja schon viel gesehen, aber Menschen in so eine Luke reinzupferchen, das ist unglaublich", sagte ein Polizeisprecher. "Es ist wirklich Wahnsinn, was die Schlepper mit den Menschen machen."