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Der TagFrankreich will "Hotspots" für Flüchtlinge in Libyen

27.07.2017, 13:52 Uhr
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Macron äußerte sich in Orleans, wo er auch einer Einbürgerungszeremonie (zum Beispiel der jubelnden Dame) beiwohnte. (Foto: AP)

Frankreich prescht mit einem Vorschlag zur Flüchtlingsfrage vor. Die Regierung will noch in diesem Jahr sogenannte Hotspots für Flüchtlinge in Libyen errichten - mit oder ohne Hilfe der EU.

  • "Ich will das ab diesem Sommer machen", sagte Präsident Macron. Allerdings erklärte der Präsidentenpalast kurz danach, für die Entsendung französischer Beamter müsse zunächst die Sicherheitslage ausreichend gut sein - derzeit sei dies in Libyen nicht der Fall.

  • Die EU hat "Hotspots" wegen der Flüchtlingskrise in den europäischen Hauptankunftsländern Italien und Griechenland eingerichtet. Migranten werden dort mit Unterstützung von Experten der EU-Grenzbehörde Frontex und der europäischen Asylagentur Easo registriert.

  • Mit der EU war der Vorstoß wohl nicht abgestimmt - bieder EU-Kommission zeigte man sich überrascht.

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