Der TagFür Gauland ist DFB-Elf "schon lange nicht mehr deutsch"
Alexander Gauland hat für seine Aussage, "die Leute" würden "einen Boateng nicht als Nachbarn haben" wollen, viel Kritik geerntet. Im neuen "Spiegel" legt der AfD-Vize-Chef nach:
Die deutsche Fußballnationalmannschaft sei "schon lange nicht mehr deutsch" im "klassischen Sinne". Profifußball sei "keine Frage der nationalen Identität mehr", sondern "letztlich eine Geldfrage".
Die vielen Spieler mit Migrationshintergrund seien kein Beweis dafür, dass Deutschland ein Einwanderungsland sei. "Ich glaube nicht, dass die Nationalmannschaft dafür das passende Symbol ist."
Auch das Lebensgefühl der meisten Deutschen ist nach Ansicht Gaulands nicht "so multikulti". Es gebe "noch immer eine starke Verbundenheit zu Land und Leuten und Geschichte und Tradition. Sie fiebern zwar mit dem Fußball mit, aber diese multikulturelle Welt ist den meisten noch immer fremd", sagte er.