Der TagFür Reisen und Mitarbeiter: Union will Schröder das Geld streichen
Geht es nach der Union, sollte Gerhard Schröder die Amtsausstattung nahezu komplett gestrichen werden. Grund sind die anhaltenden Russland-Kontakte des Altkanzlers - seine Nähe zu Kremlchef Putin und seine Jobs bei russischen Staatsunternehmen. An beidem hält Schröder trotz des Ukraine-Krieges weiterhin fest.
Entsprechende Anträge wollen die Haushälter der Fraktion in dieser Woche in den letzten Ausschusssitzungen zum Bundeshaushalt 2022 stellen. Neben fünf Mitarbeiterstellen sollen demnach auch die Haushaltsmittel für Versorgungsleistungen und Reisekosten gestrichen werden.
Einzig den Personenschutz soll Schröder behalten dürfen. Der Altkanzler schade dem Land und dem internationalen Ansehen Deutschlands, begründen die Haushälter die Anträge. Im vergangenen Jahr flossen für Personalausgaben im Büro des Altkanzlers 407.000 Euro aus der Staatskasse.