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Der TagGericht: Briefporto-Erhöhung 2019 war rechtswidrig

05.01.2021, 18:17 Uhr

Im Streit um die Höhe des Briefportos in Deutschland hat die Deutsche Post einen juristischen Rückschlag erlitten. Die Genehmigung eines höheren Portos der Post für Standard-, Kompakt-, Groß- und Maxibriefe in Deutschland sei voraussichtlich rechtswidrig, entschied das Verwaltungsgericht Köln.

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Seit Juni 2019 kostet ein Standardbrief 80 Cent. (Foto: picture alliance/dpa)
  • Die Verbraucher profitieren indes nicht davon. Denn unmittelbare Folgen habe die Entscheidung nur für den klagenden Verband, den Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK), so das Gericht.

  • Aktuell kostet ein Standardbrief 80 Cent. Dagegen geht der Verband vor, in dem Konkurrenten der Post wie DPD, GLS oder Hermes organisiert sind.

  • Das Bundesverwaltungsgericht hatte bereits entschieden, die Erhöhung des Portos für den Standardbrief 2016 bis 2018 sei rechtswidrig erfolgt. Das Bundeswirtschaftsministerium hatte darauf erklärt, es wolle "erforderliche Anpassungen" vornehmen.

Quelle: ntv.de