Attentat auf israelische BotschaftGericht ordnet Freigabe argentinischer Geheimakten an
Argentiniens Oberster Gerichtshof hat die Freigabe geheimer Akten zu dem Anschlag auf die israelische Botschaft in Buenos Aires vor 23 Jahren angeordnet.
Präsidentin Cristina Kirchner müsse die Geheimdienstarchive zu dem Attentat mit 29 Todesopfern und 200 Verletzten öffnen, urteilten die Richter der höchsten Instanz im Land. Die Tat ist noch immer ungeklärt.
Kirchner wird vorgeworfen, sie habe die Ermittlungen zu dem Bombenanschlag in Buenos Aires behindert, um die Beziehungen zum Iran nicht zu belasten. Gegen sie wurde kein Verfahren eingeleitet.
Der für den Fall zuständige Staatsanwalt Alberto Nisman war im Januar unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen - wenige Stunden vor seiner Anhörung zum Fall im Parlament. Nisman hatte den Iran für das Attentat verantwortlich gemacht.