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Der TagGesundheitsministerium gegen Sexassistenz auf Rezept

09.01.2017, 15:13 Uhr

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Auch Karl Lauterbach ist gegen den Grünen-Vorschlag. (Foto: picture alliance / dpa)

Der Vorschlag aus den Reihen der Grünen war schon ungewöhnlich: Pflegebedürftigen und schwer Kranken soll der Staat Sex mit Prostituierten bezahlen, forderte die pflegepolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, Elisabeth Scharfenberg. Langsam trudeln die ersten Reaktionen ein - Tenor: einhellige Ablehnung.

  • Eine Sprecherin des Bundesgesundheitsministeriums sagte, eine solche Leistung sei weder Bestandteil der Grund- noch der Behandlungspflege. "Die Leistungen der Krankenkassen, die zu einem großen Teil durch Beiträge der Versicherten finanziert werden, sind auf behandlungsbedürftige Erkrankungen gerichtet", betonte die Sprecherin.

  • Der SPD-Politiker Karl Lauterbach sagte der "Nordwest-Zeitung": "Prostitution auf Rezept ist der falsche Weg." Es gebe keinen Grund, Dienste von Prostituierten für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftige von den Kassen erstatten zu lassen.

Grünen-Politiker Boris Palmer hatte ja schon verbal die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen.

Quelle: ntv.de