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Der TagGewalttat an Schule in Bayern: Hinweise auf extremistisches Motiv

14.07.2026, 13:34 Uhr

Die Schusswaffe, die er sich laut Ermittlern im Darknet besorgt haben will, versagte nach dem ersten Schuss bei seiner Tat - sonst hätte ein 16-Jähriger an einem Gymnasium im oberbayerischen Schongau wohl noch ein viel schlimmeres Blutbad angerichtet. Deshalb ging der Junge mit einem Messer wahllos auf Kinder los und verletzte zwei 13-jährige Mädchen schwer. Laut Behörden handelt es sich wohl nicht um einen Amoklauf eines Schülers: Es gebe Anhaltspunkte für ein extremistisches Motiv. Die Generalstaatsanwaltschaft München übernahm daher die Ermittlungen gegen den Beschuldigten wegen des Verdachts des zweifachen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung, wie die Ermittlungsbehörde mitteilt. Mit Blick auf die laufenden Ermittlungen werde die Behörde vorerst keine weiteren Auskünfte erteilen.

Nach der Messerattacke an dem Gymnasium in Schongau hatten Ermittler ein Schreiben geprüft, das von dem mutmaßlichen Täter stammen könnte. Das Schreiben, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, ist von Beschimpfungen mehrerer Religionsgemeinschaften und Bevölkerungsgruppen durchsetzt, beleidigt werden aber auch Menschen aus dem Umfeld des Verfassers, darunter Mitschüler und Lehrkräfte. Auch soll der Junge in den sozialen Medien ähnliche Gewalttaten an Schulen verherrlicht haben.

Quelle: ntv.de