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Der TagGewerkschaft sieht Annäherung in Thyssenkrupp-Streit

24.11.2017, 22:02 Uhr
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(Foto: dpa)

Im Streit um die geplante Fusion der Stahlsparte von Thyssenkrupp mit Tata Steel sind Vorstand und Arbeitnehmervertreter des Essener Konzerns um eine Entspannung der verhärteten Fronten bemüht. "Die Verhandlungen haben in sachlicher Atmosphäre begonnen", sagte ein Unternehmenssprecher am Abend nach einem Treffen der gemeinsamen Arbeitsgruppe.

Auch die IG Metall sprach von einem konstruktiven Gespräch. "Es wird ein unabhängiges Wirtschaftsprüfergutachten sowie ein unabhängiges Gutachten zur Frage der Risiken aus den Pensionsverpflichtungen bei Tata geben." Damit würden zwei grundlegende Forderungen der IG Metall erfüllt.

Die Stahlkocher von Thyssenkrupp Steel Europe gehen seit Monaten wegen der Fusionspläne von Konzernchef Heinrich Hiesinger auf die Barrikaden. Dieser will die Stahlsparte mit ihren 27.000 Beschäftigten in ein Joint Venture mit Tata auslagern. Die IG Metall fordert zehn Jahre Sicherheit für Beschäftigung, Standorte, Anlagen und Investitionen.