Der TagIm Osten regnet es ohne Ende
Die neue Wetterwoche startet ziemlich herbstlich und teilweise sehr nass. Doch ganz ohne Chancen ist der Altweibersommer in dieser Wetterwoche auch nicht.
Heute sorgt Tief "Hans" aber erst einmal für reichlich Regen. Vor allem in der Osthälfte, wo bis heute Abend gerne mal um die 20 bis 50 Liter pro Quadratmeter zusammenkommen können. Zum Vergleich: die durchschnittliche Regenmenge, die der gesamte September normalerweise im Osten bringt, liegt bei etwa 40 bis 50 Liter auf jeden Quadratmeter. Aber eines ist auch sicher: nach dem Dürrejahr 2018 und den trockenen Monaten zuletzt können die Böden den Regen gut gebrauchen.
Weiter Richtung Westen sieht es wettertechnisch ganz anders aus. Hier werden die Regengüsse immer seltener und der äußerste Westen bleibt meistens trocken. Dafür war es über Nacht hier gebietsweise aufgelockert oder klar, weshalb die Frühwerte hier recht frisch um die Ecke kommen. Gerne mal mit einstelligen Temperaturen. Am kühlsten zeigen sich die Regionen im Bereich Eifel und Emsland, wo der Bodenfrost nicht mehr allzu weit entfernt ist. Deutlich milder ist es unter den dichten Wolken mit oft zweistelligen 10 bis 16 Grad.
Und noch eine weitere herbstliche Wettererscheinung finden wir auf unserer morgendlichen Wetterkarte: teils dichte Nebelfelder, die bevorzugt in der Westhälfte stellenweise rumwabern. Nachdem diese sich aufgelöst haben, beginnt aber die neue Woche von der Nordsee bis herunter an den Schwarzwald häufiger freundlich, während weiter ostwärts die Regenwolken mit gelegentlichen Gewittern überwiegen.
Die Temperaturen sind ganz schön unterkühlt. Normal temperiert ist allenfalls der Nordwesten bei 19 Grad. Sonst sind kaum mehr als 11 bis 18 Grad drin. Doch ganz chancenlos ist der Altweibersommer in den kommenden Tagen nicht. Hier die Details, mit denen ich mich von Ihnen verabschiede und einen guten Start in den Tag wünsche. Ihr Björn Alexander
