Panorama

Wetterwoche im Schnellcheck Erst wechselhaft, dann freundlich

119059984.jpg

Zu Beginn der Wetterwoche kann es von Brandenburg bis Bayern noch einmal nass werden. In den Hochlagen kann es sogar schneien.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der Sommer hat sich offenbar wirklich für dieses Jahr verabschiedet. Doch die nächste Woche hält zumindest in der zweiten Hälfte noch milde Temperaturen bereit. Zähe Nebelfelder werden es der Sonne dabei nicht immer leicht machen, sagt n-tv Meteorologe Björn Alexander.

Die neue Woche bringt in unseren Breiten gleich mehrere Jahreszeiten. In den Alpen häufen sich die winterlichen Meldungen. Denn hier schneit es zum Teil bis auf 1500 Meter runter. Einerseits ausgelöst durch die Kaltluft, die uns Tief "Götz" gebracht hat. Andererseits zieht Tief "Hans" nun von Süden heran und bringt reichlich Mittelmeerfeuchte mit. Und die sorgt vor allem in der Osthälfte unseres Landes für einen herbstlich grauen und nassen Wochenstart.

Björn Alexander

Björn Alexander, n-tv Wetterexperte

Das ist aber natürlich nicht unbedingt eine schlechte Nachricht. Nach der Trockenheit des vergangenen Jahres sowie der letzten Monate haben die Böden in den tieferen Bereichen von ein bis zwei Metern hier nämlich immer noch ein extremes Wasserdefizit. Im Westen könnte mehr Wasser ebenfalls nicht schaden. Doch stattdessen setzt sich zum Wochenstart schon schnell ruhigeres Wetter durch.

Ab Mitte der Woche bringt uns das Azorenhoch zusammen mit dem ehemaligen Hurrikan "Dorian" sogar den Altweibersommer. Teilweise klettern die Temperaturen bis auf 25 Grad an. Hierbei sind die Nächte unter Aufklarungen nach wie vor recht frisch. Und auch tagsüber machen es zähere Nebelfelder der Sonne nicht immer leicht. Hier die Details.

Nacht zu Montag

Vom Schwarzwald über weite Teile Bayerns bis ins südliche Brandenburg fällt weiterer Regen, der in den Hochlagen der Alpen nach wie vor in Schnee übergeht. Zumindest auf den Passstraßen haben die Winterdienste dort weiterhin zu tun. Von der Eifel bis zur Ostsee bleibt es dagegen meist trocken. Das Ganze bei Tiefstwerten zwischen 12 und 7 Grad.

Montag

Die Osthälfte Deutschlands liegt unter dichten Wolken und verbreitet bilden sich Schauer und einzelne Gewitter. Besonders zwischen Ostsee und Erzgebirge kann es auch mal ergiebiger schütten. Von der Nordsee bis zum Schwarzwald kommt die Sonne hingegen schon häufiger durch. An den Temperaturen ändert sich vorerst nur wenig. Es bleibt herbstlich mit 11 Grad am Erzgebirge und an den Alpen und bis zu 19 Grad an der Nordseeküste.

Dienstag

Von Schleswig-Holstein bis nach Vorpommern sind noch intensive Schauer und einzelne Gewitter unterwegs. Im großen Rest wird es - abgesehen vom zum Teil zähen Nebel - vielerorts schon sehr freundlich und trocken bei Höchstwerten von 15 bis 21 Grad. Hierbei weht teilweise kräftiger Wind.

Mittwoch und Donnerstag

Die meisten von uns bekommen schönes Altweibersommerwetter bei ansteigenden Temperaturen. Nach frischen Nächten klettern die Werte am Mittwoch auf 17 bis 23 Grad. Der Donnerstag bringt 19 bis 24 Grad.

Freitag und am Wochenende

Am Freitag kommt mit "ex-Gabrielle" sogar ein zweiter ehemaliger Tropensturm zu uns. Seine Ausläufer mit Wolken und Schauern erreichen dann auch mal die Mitte Deutschlands. Vielerorts bleibt das Wetter aber bis zum Wochenende freundlich. Die Temperaturen: am Freitag bis zu 25 Grad, bevor es danach wahrscheinlich wieder kühler wird: Der Samstag bringt meist trockene 16 bis 21 Grad, am Sonntag werden es 14 bis 22 Grad.

Quelle: n-tv.de

Mehr zum Thema