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Der Tag Jeder zweite Alleinerziehende ständig unter Druck

Auch ohne die Zusatzbelastung der Coronakrise steht fast die Hälfte der Alleinerziehenden unter permanentem Druck. Für 46 Prozent der getrennt lebenden Eltern bedeutet die Betreuung und Erziehung der Kinder den größten Stressfaktor, wie aus Zahlen einer Forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Hannover hervorgeht. Im Vergleich zu zusammenlebenden Eltern klagen Alleinerziehende demnach deutlich mehr über die Arbeitsbelastung im Haushalt, finanziellen Druck und über Konflikte in der Familie. Fast zwei Drittel der Alleinerziehenden gaben an, an Müdigkeit und Schlafstörungen, sowie an Erschöpfung und Burnout zu leiden.

Nach Angaben der KKH dürfte sich die Situation für Alleinerziehende in der kommenden Zeit verschärfen: Wegen der Coronakrise sind die Schulen und Kitas geschlossen. Insbesondere für alleinlebende Eltern werde es daher immer schwieriger, Familie, Haushalt und Beruf unter einen Hut zu bringen.

Quelle: ntv.de