Der TagKlimaaktivistinnen beschmieren Grab von Charles Darwin

Klimaaktivistinnen und -aktivisten wählen ja immer wieder Orte oder auch Gegenstände wie Kunstwerke aus, um auf ihren Protest aufmerksam zu machen. Nun wurde ein Grab Ziel einer Farbattacke: das von Naturforscher Charles Darwin (1809-1882) in der Westminster Abbey. Mit oranger Farbe schrieben zwei Unterstützerinnen von Just Stop Oil "1.5 is dead" auf die Grabplatte - eine Anspielung auf das auf der Weltklimakonferenz in Paris vereinbarte Ziel, die Erderwärmung möglichst auf 1,5 Grad zu begrenzen. Das vergangene Jahr sei das wärmste seit Messbeginn gewesen, kritisierte die Protestgruppe. Darwin würde sich angesichts der Nachrichten im Grab umdrehen, kritisierte die Gruppe unter anderem mit Blick auf das Artensterben. Die Aktivistinnen und Aktivisten fordern einen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen bis 2030. Darwins Werk "Über die Entstehung der Arten" ist eine Art entscheidender Grundstein für die heutige Evolutionsbiologie.
Die gute Nachricht: Es handelt sich um Kreidefarbe, bleibende Schäden seien wohl nicht zu erwarten. Das teilte die Pressestelle der Londoner Kirche mit. Die Restauratoren würden sofort mit der Reinigung beginnen. Die Polizei nahm zwei Frauen fest.