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Der TagKlimaphänomen El Niño nimmt schon jetzt "Super-Ausmaße" an

03.09.2026, 12:46 Uhr

Die Folgen des menschengemachten Klimawandels sind schon jetzt vielerorts zu spüren. In den kommenden Monaten werden darüber hinaus viele Menschen und die Natur durch ein natürliches Klimaphänomen vor weitere erhebliche Belastungen gestellt: El Niño. Nach Angaben des Weltwetterorganisation (WMO) muss sich die Welt für regional extreme Hitze, Dürren und Überschwemmungen wappnen. Es stehe bis zum Jahreswechsel ein außergewöhnlich starker El Niño an. Die Temperaturen im tropischen Teil des Pazifischen Ozeans, die das Weltwetter stark beeinflussen, seien jetzt schon außergewöhnlich hoch. "Der El Niño nimmt vor unseren Augen Super-Ausmaße an", sagte UN-Generalsekretär António Guterres. "Die Welt befindet sich in der Gefahrenzone extremer Wetterereignisse."

Die WMO benutzt den Ausdruck "Super-El-Niño", den einige Experten verwenden, selbst nicht. Die Organisation berücksichtigt für ihre El-Niño-Vorhersagen Berechnungen mehrerer Wetterdienste aus aller Welt. Das Phänomen tritt alle zwei bis sieben Jahre natürlich auf. Es ist nicht durch den Klimawandel verursacht, kann seine Folgen aber zusätzlich verschärfen.

Quelle: ntv.de