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Der TagKlimawandel macht Bergwandern gefährlicher

28.08.2020, 07:26 Uhr

Der Klimawandel verändert vor allem die hochalpine Landschaft so sehr, dass das Wandern gefährlicher wird. Zu diesem Schluss kommt das Schweizer WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) nach einer Analyse verschiedener Studien. Steinschlag oder Felsstürze dürften häufiger werden und extremere Ausmaße annehmen, heißt es in der Analyse.

  • Betroffen seien vor allem höher gelegene Berg- und Alpinwanderwege, aber die Folgen etwa von Schlammlawinen oder Erdrutschen könnten auch bis zum Talboden reichen. Zu erwarten seien bis in tiefer gelegene Regionen trockenere Sommer, ein Anstieg der Hitzetage, heftigere Niederschläge und schneeärmere Winter.

  • Zahl und Ausmaß von Starkniederschlägen nähmen zu. Das werde etwa zu größeren Wassermassen in Wildbächen führen. Dazu trage auch der auftauende Permafrost bei. Mit dem schmelzenden Eis verändere sich zudem der Untergrund. "Felssturz, Steinschlag, Murgänge oder Rutschungen sind die Folgen." Auch Wälder seien betroffen. So könnten mehr Stürme oder Brände zum Beispiel die Schutzwirkung von Wäldern gegen Steinschlag oder Lawinen schmälern.

Quelle: ntv.de