Der TagLaschet fordert Zurückhaltung in Debatte um Maaßen
Armin Laschet gilt ja gemeinhin als Politiker-Typ, der Krisen eher aussitzt, als dass er wortreich gegen sie ankämpft. Und so hat er nun auch in der Debatte über den Umgang der CDU mit dem umstrittenen früheren Verfassungsschutzpräsidenten und Bundestagskandidaten Hans-Georg Maaßen für Zurückhaltung plädiert. Er habe nicht die Absicht, jede Bemerkung durch eine eigene Positionierung aufzuwerten, sagte der Parteichef in der Gesprächsreihe "Brigitte live". Laschet stellte sich vor dem Hintergrund von Maaßens Angriff auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zugleich klar hinter die Sender.
Ein starker öffentlich-rechtlicher Rundfunk sei wichtig, das sei die Position der gesamten CDU, sagte Laschet. Seine Haltung sei dabei "glasklar". Maaßen hatte insbesondere der ARD-"Tagesschau" und deren Mitarbeitern Verbindungen zur linksextremen Szene vorgeworfen und eine Untersuchung gefordert. Konkrete Beispiele oder Belege für seine Vorwürfe oder Namen nannte er nicht. Laschet verwies darauf, dass Maaßen seine Position schon revidiert habe.