Der TagLawine reißt drei Skifahrer in den Alpen in den Tod
Infolge des Sturms "Nils" gilt in 25 Departements im Südwesten Frankreichs die Unwetterwarnstufe orange oder rot. In den Bergen warnen die Behörden ausdrücklich vor einer hohen Gefahr von Lawinen. Nichtsdestotrotz wähnen sich Skifahrer mit entsprechender Ausrüstung und Know-how in Sicherheit - teilweise mit fatalen Folgen. Denn in den Alpen riss nun eine Lawine drei Skifahrer in den Tod. Die drei Verunglückten gehörten zu einer Gruppe von sechs Skifahrern, die in Begleitung eines Skilehrers abseits der Pisten unterwegs waren und von den Schneemassen erfasst wurden, teilte der Wintersportort Val d'Isère mit. Die Identität und Nationalität der Opfer sind noch nicht bekannt. Die Gruppe habe über die obligatorische Sicherheitsausrüstung verfügt, sei aber trotz einer Warnung vor erhöhter Lawinengefahr aufgebrochen, hieß es.
Die Präfektur der Savoyen, wo es zu dem Unglück kam, hatte die Bevölkerung noch am Vortag zu allergrößter Vorsicht und der Beachtung der Sicherheitsempfehlungen aufgerufen. Mehrere Straßen in der Region wurden wegen Lawinengefahr gesperrt. In Tignes, dem Nachbarort von Val d'Isère, galt in der Nacht sogar eine komplette Ausgangssperre, so hoch war die Gefahr von Lawinen eingeschätzt worden.