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Der TagLinke über Frühstartrente: "Kinder brauchen keine Casino-Rente"

12.08.2026, 09:39 Uhr

Neben Federtasche, Block und Süßigkeiten könnte in den Schultüten der Erstklässlerinnen und Erstklässler bald noch etwas stecken: zehn Euro für die Rente. Nach Plänen des Bundeskabinetts sollen Kinder ab sechs Jahren an die kapitalgedeckte Altersvorsorge herangeführt werden - Frühstartrente genannt. Der Stadt zahlt dann bis zum 18. Geburtstag eines Kindes monatlich zehn Euro in ein zertifiziertes Vorsorgeprodukt ein. Dieser Betrag kann beispielsweise von Eltern oder Großeltern durch freiwillige Einzahlungen von bis zu 6840 Euro pro Jahr ergänzt werden. Von den Plänen von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil von der SPD hält die Linke wenig: Klingbeil wolle "Kinder an den Kapitalmarkt gewöhnen und verkauft das als große Rentenreform", sagte Linken-Bundesgeschäftsführer Janis Ehling. "Kinder brauchen aber keine Casino-Rente, sondern die Gewissheit, dass sie nach einem langen Arbeitsleben einmal eine vernünftige gesetzliche Rente bekommen." Zudem könne nur, wer auch über die Mittel verfügt, monatlich etwas einzahlen. Einen Schritt gegen Altersarmut sieht die Linke mit der Frühstartrente nicht, eher noch mehr Ungleichheit.

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In dieser Woche beginnt für einige Kinder (wieder) die Schule.

Irgendwie war es noch schöner, als einem Großeltern, Tanten und Onkel noch Geld zusteckten für den Schüleraustausch, die Zeit nach dem Schulabschluss oder einfach für den nächsten Gang zum Kiosk. "Für deine Rente" - soll dann bald auf den Grußkarten zum Geburtstag stehen?

Quelle: ntv.de