Der TagLinke will Mieten senken - Beispielrechnung lässt aufhorchen
Der Mietendeckel hat in Berlin einst dafür gesorgt, dass viele Menschen deutlich weniger für das Wohnen zahlen mussten, Vermieter, CDU und FDP hingegen kritisierten ihn stark. Die Freude der Mieter war allerdings schon nach kurzer Zeit vorbei, denn der Mietendeckel wurde für verfassungswidrig erklärt. Statt einer Regelung auf Länderebene müsste es eine auf Bundesebene geben. Die Linkspartei setzt sich dafür verstärkt ein. Ihre Ideen:
Obergrenze für Neuvermietungen
Mieten "einfrieren" für fünf Jahre
Senkung von Bestandsmieten, die oberhalb der gesetzten Obergrenze liegen
Dabei soll laut Spitzenkandidat Jan van Aken beim Portal Watson für das Beispiel einer 3er-WG in München mit 80 Quadratmetern Folgendes herauskommen: Statt einer Kaltmiete von 1572 Euro (Angebotsmiete aus dem Jahr 2022) würde die Wohnung nur noch 1031 Euro kosten, also 343 für jeden WG-Bewohner. Auch in anderen Städten sollen die Preise für vergleichbare Wohnungen deutlich fallen, wovon natürlich nicht nur WGs profitieren würden. Die SPD hat einen anderen Ansatz, sie will die Situation von Wohngemeinschaften mit Erstattungen bessern: