Der TagMadsack-Boss verteilt Schelte an Springer-Chef Döpfner
Die Madsack Mediengruppe hat sich kritisch zu einer in der "New York Times" öffentlich gewordenen privaten Kurznachricht von Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner geäußert. In dieser hatte Döpfner den damaligen "Bild"-Chefredakteur Julian Reichelt als letzten und einzigen Journalisten in Deutschland bezeichnet, der noch mutig gegen den "neuen DDR-Obrigkeitsstaat" aufbegehre. Dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Madsack Mediengruppe, Thomas Düffert, gefällt das gar nicht und er teilt mit: "Die Madsack Mediengruppe ist mit ihren Zeitungstiteln in Norddeutschland, aber insbesondere auch in vielen ostdeutschen Bundesländern journalistisch stark engagiert. Die aus einem privaten Umfeld heraus nun öffentlich gewordenen Aussagen von Herrn Döpfner sind für alle Journalistinnen und Journalisten der Madsack Mediengruppe und sicherlich auch darüber hinaus eine unangemessene und verfehlte Herabsetzung."