Der TagMerz pocht weiterhin auf weniger Flüchtlinge in Deutschland
Die Einreise Tausender Migranten pro Monat nach Deutschland muss aus Sicht von CDU-Chef Friedrich Merz zügig begrenzt werden. "Wir müssen dieses Problem lösen, sonst wächst uns das über den Kopf", sagte er der "Augsburger Allgemeinen". "Wenn wir die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung und die Integrationsfähigkeit unseres Landes nicht überstrapazieren wollen, müssen wir schnell die Zahlen der Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, reduzieren." In diesem Zusammenhang erneuerte er sein Angebot an Kanzler Olaf Scholz, "dass wir als ersten Teil seines Deutschlandpaktes gemeinsam die Flüchtlingskrise lösen". Aus vielen Ländern und Kommunen kamen zuletzt Warnungen vor einer Überlastung. Bis Ende August registrierte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge mehr als 204.000 Erstanträge auf Asyl - ein Plus von 77 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dazu kommt, dass wegen des russischen Kriegs mehr als eine Million Menschen aus der Ukraine in Deutschland Schutz suchten, die keinen Asylantrag stellen müssen. Merz unterstützte die von CSU-Chef Markus Söder ins Spiel gebrachte Grenze von 200.000 Menschen im Jahr, die hierzulande integriert werden könnten. "Ja, das ist machbar. Aber leicht ist es nicht", sagte er dazu.