Der TagMerz will Habeck nicht als Wirtschaftsminister - "an Aufgabe gescheitert"

Schwarz-Grün? Die Option hält sich Unionskanzlerkandidat Friedrich Merz weiterhin offen. Bei einer Personalie will der CDU-Politiker, sollte er mit der Regierungsbildung beauftragt werden, nicht mit sich reden lassen: Grünen-Politiker Robert Habeck schließt er in seinem Wunschkabinett als Wirtschaftsminister aus. "Das ist eine Aufgabe, an der ist er gescheitert in den letzten drei Jahren", sagte der CDU-Chef im "Berlin Playbook Podcast" des Nachrichtenmagazins Politico. "Und wer käme denn auf die Idee, einen gescheiterten Bundesminister erneut in ein Ressort zu setzen, dessen Teil er nun wirklich vollkommen untergepflügt hat?" Ganz schön harte Worte, die Merz wählt, der selbst noch kein einziges Ministeramt innehatte. "Wir haben mit dem Bundeswirtschaftsminister monatelange Debatten über die Wärmepumpe geführt", sagte der CDU-Vorsitzende. "Ludwig Erhard hätte sich im Grabe umgedreht, wenn er das noch mitbekommen hätte." Der "Vater des deutschen Wirtschaftswunders" war in der Tat als Wirtschaftsminister beliebt und erfolgreich, aber wahr ist auch: Als Kanzler war Erhard ziemlich glücklos ...