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Der TagMutmaßlicher Ku'damm-Raser gesteht

11.03.2021, 11:39 Uhr

Im Prozess um einen Raserunfall auf dem Berliner Kurfürstendamm hat der Angeklagte die Vorwürfe in vollem Umfang eingeräumt. Der Verteidiger verlas am Landgericht eine Erklärung für den 29-Jährigen. Demnach habe dieser das Gaspedal voll durchgedrückt, um seine Beifahrerin zu beeindrucken. Ihm sei bewusst gewesen, dass er durch maximale Beschleunigung andere Verkehrsteilnehmer gefährden könnte. Den Unfall habe er aber nicht gewollt, hieß es. Sein Mietfahrzeug mit 530 PS hatte im vergangenen August den Kleinwagen erfasst, in dem eine Mutter und ihre Tochter saßen. Die Mutter wurde lebensgefährlich verletzt, sie ist laut Gericht dauerhaft gelähmt. Die Tochter wurde schwer verletzt.

Dem mutmaßlichen Raser werden verbotenes Kraftfahrzeugrennen sowie gefährliche und schwere Körperverletzung vorgeworfen. Er soll den Ku'damm mit bis zu 132 Kilometern pro Stunde entlang gebrettert sein und den Wagen auch dann nicht abgebremst haben, als das Auto der Frauen die Straße queren wollte.

Quelle: ntv.de