Der TagMutter legt getöteten Sohn auf Supermarktkasse
Eine Frau eilt in Italien in einen Supermarkt, legt ihren blutüberströmten Sohn auf eine Kasse und ruft um Hilfe. Wer hat das Kleinkind mit einem Messer angegriffen und insgesamt neun Mal auf den Zweijährigen eingestochen? Die Antwort der Ermittler in der italienischen Gemeinde Citta della Pieve ist mehr als erschreckend: Die Mutter soll ihr Kind selbst angegriffen und den Vorfall inszeniert haben - womöglich aus Rache am Ex-Mann, der das Sorgerecht zugesprochen bekommen hatte. Das berichtet die britische Zeitung "Daily Mail". Besonders perfide an der Tat: Wie die Zeitung weiter berichtet, soll die aus Ungarn stammende Frau ihr schwer verwundetes Kind mit dem Smartphone fotografiert und eine Aufnahme an den Vater geschickt haben. Dieser habe daraufhin die Behörden informiert, aber vergebens: Ein Notarzt konnte dem Bericht zufolge nur noch den Tod des kleinen Jungen feststellen.
Die 44-Jährige geriet nicht nur deshalb ins Visier der Ermittler. Die Frau verstrickte sich schnell in Widersprüche zum Tathergang und in ihrer Handtasche wurden ein Messer sowie das blutige T-Shirt des Kindes gefunden. Auch Aufnahmen aus Überwachungskameras wurden ausgewertet, die keinen Verdächtigen in der Nähe von Mutter und Kind zeigten. Die Frau sitzt wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft im italienischen Perugia und schweigt bislang zu den Vorwürfen.