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Der TagNach Unfällen: Behörden ermitteln nicht mehr gegen Googles Robotaxis

25.07.2025, 21:30 Uhr

Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA hat ihre Ermittlungen gegen die Google-Mutter Alphabet zu einer Reihe von Zwischenfällen mit deren Robotaxi-Dienst Waymo eingestellt. Es würden keine weiteren Maßnahmen ergriffen, teilt die Behörde mit. Die NHTSA begründet den Schritt mit zwei von Waymo vorgenommenen Rückrufen und einer Datenauswertung.

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Die Autos sind ringsum mit Sensoren ausgestattet. (Foto: IMAGO/News Licensing/Justin L. Stewart)

Die Behörde hatte die Untersuchung im Mai 2024 eingeleitet. Anlass waren 22 Berichte über ein Fahrverhalten, das gegen Verkehrsregeln verstoßen haben könnte, oder über anderes "unerwartetes Verhalten". Dazu zählten 17 kleinere Zusammenstöße. Die NHTSA hatte im vergangenen Jahr erklärt, bei einigen der Vorfälle habe es sich um Kollisionen mit "deutlich sichtbaren Objekten" gehandelt, "von denen man erwarten würde, dass ein kompetenter Fahrer sie meidet".

Waymo hatte unter anderem im Mai mehr als 1200 Fahrzeuge zurückgerufen und die Software aktualisiert, um die Erkennung von Hindernissen wie Toren oder Schranken zu verbessern. Der Fahrdienst betreibt mehr als 1500 Fahrzeuge in Städten wie San Francisco, Los Angeles, Phoenix und Austin. Wöchentlich werden demnach mehr als 250.000 vollautonome, bezahlte Fahrten absolviert.

Quelle: ntv.de