Der TagNebel und frostige Temperaturen halten an
Hochdruckeinfluss im Sommer bedeutet in der Regel Sonnenschein. Im Winter sieht das hingegen häufig anders aus. Gerade wenn die Luft feucht ist und sich Nebel oder Hochnebel gebildet haben, dann fehlt der Sonne die Kraft, um sich durchzusetzen. Und so ist auch die aktuelle Lage.
Hoch "Ekart" hat sich bei uns breit gemacht, dennoch überwiegen heute Nebel, Hochnebel oder Wolkenreste der schlappen Front von gestern. Gleichzeitig sind die Sichtweiten im Nebel zum Teil erheblich eingeschränkt. Stellenweise können Sie in der trüben Nebelsuppe keine 50 Meter weit sehen. Außerdem müssen Sie teilweise auch wieder mit glatten Straßen durch Reif oder gefrierende Nässe rechnen. So ist es im Süden morgens verbreitet frostig, teils mit zweistelligen Minusgraden. Richtung Norden ist es generell milder und nur gelegentlich gibt es frostige Frühwerte mit Glättegefahr. Einerseits nördlich von Berlin. Andererseits Richtung Emsland.
Tagsüber hat es die Sonne schwer, sich gegen den Nebel-Wolken-Mix durchzusetzen. Am ehesten gelingt es ihr in Teilen Süddeutschlands - vor allem auf den Bergen, wo Sie dementsprechend einen weiteren Tag mit richtigem Kaiserwetter erleben. Die Temperaturen erreichen mit viel Sonne am Alpenrand bis zu zehn Grad, während es im zähen Dauernebel teils nicht über minus eins bis null Grad hinausgeht.
Die weiteren Aussichten: morgen abseits von Nebelfelder besonders im Süden nach wie vor sonnig. Das Wochenende bringt dann generell mehr Wolken, aber nur sehr selten Regen. Erst die neue Wetterwoche verläuft nasser und windiger, teils auch auch stürmisch.
Die Temperaturen reichen morgen von zwei bis zwölf Grad. Am Wochenende werden es oft vier bis elf Grad, bevor es mit dem mitunter stürmischen Wind in der nächsten Woche nochmals milder weitergeht. Dann erwarten uns Spitzenwerte bis 14 Grad. Ihr Björn Alexander