Der TagNiki-Fluggäste machen ihrem Ärger Luft
Nach der Fluggesellschaft Air Berlin ist seit gestern auch deren österreichische Tochter Niki pleite - und das ist leider noch nicht bei allen angekommen. Am Flughafen in Berlin-Tegel strandeten am Morgen zwei Dutzend Fluggäste, von denen einige noch gar nicht wussten, dass ihre Flüge ausfallen. "Wir haben von nichts gewusst", sagte ein wütender Familienvater, der mit seiner Frau und der Tochter in der Nacht eigens aus Polen angereist war.
Andere kamen trotz allem zum Flughafen, um dort Entschädigungsansprüche geltend zu machen. "Ich habe keine Ahnung, wie es jetzt weitergeht", sagte ein Fluggast aus Rathenow. Noch schlimmer trifft es allerdings diejenigen, die im Ausland festsitzen. Rund 10.000 Fluggäste müssen jetzt irgendwie nach Hause geflogen werden. Hier lesen Sie Details zu den Bemühungen der Airline.
