Der Tag

Der TagÖffentlicher Schuldenberg wächst in dritter Pandemie-Welle

28.06.2021, 12:48 Uhr

26.532 Euro lautet die Pro-Kopf-Verschuldung aller Deutschen. Hochgerechnet sind das 2205 Milliarden Euro. So hoch liegt nach dem ersten Quartal 2021 die Schuldenlast von Bund, Ländern, Kommunen und Sozialversicherung in Deutschland. Das sind 1,5 Prozent mehr als im vierten Quartal 2020.

Die Bundesregierung begründet den Zuwachs mit den Maßnahmen zur Bewältigung der Pandemie. Daher entfällt der größte Zuwachs bei den Schulden auch auf den Bund. Zwei Prozent höher kletterte die Schuldenlast. Sie beträgt nun 1431,4 Milliarden Euro. Die Bundesländer müssen demnach 639,9 Milliarden Euro (+0,6 Prozent) schultern. Auffällig ist dabei, dass - trotz Pandemie- die Länder sehr unterschiedlich haushalteten: So wuchs der Schuldenberg in Berlin und Sachsen-Anhalt um 3,9 Prozent, in Nordrhein-Westfalen um 3,4 - dagegen konnte etwa Bremen seine Schuldenlast um 12,8 Prozent senken, Schleswig-Holstein gelangen immerhin 3,3 Prozent Entlastung. Einen Überblick über alle Zahlen gibt es hier.

Quelle: ntv.de