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Der TagPalmer poltert gegen Sexdienst-Vorschlag
09.01.2017, 09:56 Uhr
Dass der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer in vielen Fragen nicht mit der Mehrheit seiner Partei übereinstimmt, ist bekannt - prominentestes Beispiel ist die Flüchtlingspolitik. Der nun von einer Bundestagsabgeordneten geäußerte Vorschlag, Pflegebedürftigen Sexdienste zu finanzieren, bringt den Lokalpolitiker auf die Palme. "Warum immer in Wahljahren solche Abenteuer?", fragt der Tübinger auf seiner Facebook-Seite. "Kann man denn als Bundestagsabgeordnete gut gemeinte Ideen nicht einfach mal im Koffer lassen, wenn sie so offensichtlich dazu dienen können, uns als weltfremde Spinner abzustempeln?" Einen guten Start ins Jahr hatte sich Palmer offenbar anders vorgestellt. Der Jahresanfang, schreibt er, sei "zum Haare raufen."