Der TagPolizei räumt "autonome Zone" in Seattle

Die Polizei in Seattle hat mit der Auflösung einer im Zuge der Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt entstandenen "autonomen Zone" begonnen.
Mindestens 13 Menschen, die die Gegend nicht freiwillig verlassen wollten, wurden festgenommen.
Die Bürgermeisterin von Seattle, Jenny Durkan, hatte die Auflösung der "autonomen Zone", in der die Polizei unerwünscht ist, vor gut einer Woche angekündigt. Es sei an der Zeit, die Ordnung wieder herzustellen.
Die Räumung des Gebiets kommt nach mehreren gewaltsamen Zwischenfällen - laut Polizei wurden dabei mindestens zwei Menschen getötet und drei ernsthaft verletzt.
Demonstranten hatten Anfang Juni unweit des Kapitols in der Innenstadt Seattles mehrere Straßenzüge besetzt; die Polizei zog aus einer dort gelegenen Wache ab.
US-Präsident Donald Trump ist die Situation ein Dorn im Auge. Er warf Durkan und dem Gouverneur des Bundesstaats Washington Untätigkeit vor und forderte mehrfach, dass sie die Kontrolle über die Stadt zurückerlangen müssten.