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Der TagPolizeigewerkschaft: Flüchtlinge nach Religion trennen

28.09.2015, 11:00 Uhr
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Massenschlägerei in der Zeltstadt Kassel-Calden: Sicherheitskräfte am Sonntagabend vor dem Eingang zum Zeltlager am alten Flughafen. (Foto: dpa)

Vorschlag aus der Praxis: Weil es in den Heimen und Notunterkünften immer wieder zu Streit und gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Flüchtlingen kommt, spricht sich die Gewerkschaft der Polizei (GdP) für eine nach Religionszugehörigkeiten getrennte Unterbringung aus.

  • "Wir müssen alles tun, um weitere Gewaltausbrüche zu verhindern", sagt der GdP-Vizevorsitzende Jörg Radek der "Welt".

  • "Eine getrennte Unterbringung auch nach den Religionen halte ich für absolut sinnvoll."

  • Weil sich die unterschiedlichen Gruppen solidarisierten, käme es vermehrt zu Massenschlägereien.

  • "Da reicht es nicht, wenn wir einen Streifenwagen hinschicken, da sind dann bis zu 21 Streifenwagen im Einsatz."

In Kassel-Calden hatte am Sonntag ein Konflikt in einer Flüchtlingsunterkunft am dortigen alten Flughafen zu einer Massenschlägerei zwischen Dutzenden Bewohnern der Zeltstadt geführt. Die Polizei rückte nach Angaben eines Sprechers mit etwa 50 Beamten an.

Quelle: ntv.de