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Der Tag "Problemwolf" Kurti wurde erschossen

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Das ist nicht Kurti. Kurti ist tot.

(Foto: picture alliance / dpa)

Auffällig geworden, zum Abschuss freigegeben, eliminiert - Kurti hat sich nicht so verhalten, wie es das niedersächsische Umweltministerium von ihm verlangt hat. Mehrfach habe sich das "auffällige" Tier Menschen genähert und wurde dafür gestern zum Tode verurteilt. Das Urteil wurde unverzüglich vollstreckt und statt den Ruhestand im Gehege zu verbringen, musste Kurti einsam in der Heide sterben. Obamas dämlichen Wasserpudel hätten sie in Hannover mit Kusshand empfangen, aber ein neugieriger Wolf wie Kurti, ein Botschafter zwischen Mensch und Tier, ist in Niedersachsen nicht willkommen. Und das bedeutet: Tod durch die Flinte. Wir sind entsetzt!

  • Kurti sei am Mittwochabend im Landkreis Heidekreis abgeschossen worden, teilte das niedersächsische Umweltministerium mit. Das Tier sei im Rahmen der Gefahrenabwehr "letal entnommen" worden.
  • Ursprünglich sollte der Wolf mit der Kennung MT6 in ein Gehege in Springe gebracht werden. Umweltstaatssekretärin Almut Kottwitz hatte angekündigt, den Wolf nur im äußersten Notfall töten zu lassen. Am Mittwoch kam es zu der Entscheidung, das Tier doch zu töten.

Quelle: ntv.de