Der TagRuhrgebietsstädte streichen mehr als 1100 Zuwanderern das Bürgergeld
Die Städte Duisburg, Gelsenkirchen, Dortmund und Hagen haben ein Problem mit der Armutszuwanderung aus Südosteuropa. Im vergangenen Jahr haben sie deshalb 1181 bulgarischen und rumänischen Zugewanderten die Sozialleistungen gestrichen und eine Ausreiseverpflichtung verhängt. Hierbei gibt es zwischen den Städten enorme Unterschiede: Gelsenkirchen hat 506 Mal Sozialleistungen entzogen, Hagen nur drei Mal. Diese Zahlen haben die Städte dem WDR genannt.
Die Maßnahmen sind möglich, wenn nachweislich nicht oder zu wenig durch Arbeit zum eigenen Lebensunterhalt beigetragen wird. Allein in Hagen leben 7000 zugewanderte Menschen aus Rumänien und Bulgarien, viele davon Roma. Mehr als die Hälfte von ihnen, 55 Prozent, seien Jobcenterkunden. Das koste die Stadt Hagen rund zehn Millionen Euro im Jahr, schätzt Hagens neuer Oberbürgermeister Dennis Rehbein.