Der TagSandra Bullock spricht erstmals öffentlich über den Verlust ihres Partners
Als Bryan Randall am 5. August 2023 stirbt, ist das für viele überraschend. Der langjährige Partner von Schauspielstar Sandra Bullock hielt seine ALS-Erkrankung, gegen die er drei Jahre lang ankämpfte, geheim. Nun spricht die Darstellerin erstmals ausführlich über die schwere Zeit vor und nach seinem Tod. In einem Auftritt im Podcast "SmartLess" erzählt die 62-Jährige, wie sie Randall während seiner geheim gehaltenen ALS-Erkrankung begleitete - und warum sie sich dabei lange vollkommen allein fühlte. Der Grund für Bullocks Schweigen war vor allem Randalls eigener Wunsch. Er habe sie gebeten, seine Erkrankung nicht öffentlich zu machen. Bullock habe seine Entscheidung respektiert - doch für sie hatte das einen hohen emotionalen Preis. "Er hat mich gebeten, es nicht zu erzählen", berichtet die Schauspielerin im Podcast. Sie habe verstanden, warum er dies wollte. Gleichzeitig habe sie die Situation "isoliert" erlebt.
Besonders schwierig sei die Situation während der Corona-Pandemie gewesen. Während die Welt ohnehin von Lockdowns und sozialer Isolation geprägt war, kümmerte sich Bullock im privaten Umfeld um ihren schwer kranken Partner, zog ihre Kinder groß und musste gleichzeitig mit der zunehmenden Verschlechterung seines Zustands umgehen. Auch medizinische Behandlungen und die Teilnahme an Medikamentenstudien gehörten zu dieser Zeit. Besonders eindringlich beschreibt Bullock, dass ihre Trauer nicht erst mit Randalls Tod begann. Weil sie über Jahre beobachten musste, wie sich sein körperlicher und geistiger Zustand verschlechterte, habe der Abschied für sie bereits lange vor seinem Tod begonnen.