Der Tag

Der Tag Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinander

Dass Reiche immer reicher werden und Arme immer ärmer, ist ein weitverbreiteter Mythos, stimmt aber nur zum Teil. Tatsächlich geht die Schere zwischen Groß- und Geringverdienern einer neuen Studie zufolge immer weiter auseinander. Das liegt allerdings vor allem daran, dass das reichste 1 Prozent der Weltbevölkerung seine Einkünfte seit 1980 mehr als verdoppelt hat. Die Mittelklasse habe dagegen kaum profitiert, auch wenn das Wachstum statistisch gesehen allen Menschen zugute gekommen sei.

Gemessen an Nordamerika, China, Indien oder dem Nahen Osten ist die Entwicklung in Europa der Studie zufolge aber moderater ausgefallen. Beispiel Naher Osten: Dort verfügten 2016 die oberen 10 Prozent der Bevölkerung über 61 Prozent des nationalen Einkommens. In Europa besitzen sie 37 Prozent. Ein Grund zum Feiern ist das allerdings auch nicht.

Hier lesen Sie alle Details zur Studie.

Quelle: ntv.de

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