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Der TagSchottin verklagt Netflix auf 170 Millionen Dollar Schadenersatz

07.06.2024, 07:51 Uhr

Millionen Menschen haben weltweit die Netflix-Serie "Baby Reindeer" geschaut. In der Serie, die auf wahren Gegebenheiten beruht, wird Serienschöpfer und Hauptdarsteller Richard Gadd von einer Anwältin namens Martha gestalkt und missbraucht. Nach der Veröffentlichung wollen Zuschauer die echte Martha in Schottland ausfindig gemacht haben. Diese wehrt sich nun gegen die Darstellung in der Serie.

  • Fiona Harvey, ebenfalls Anwältin, verklagt Netflix in Kalifornien wegen Verleumdung und vorsätzlicher Zufügung von seelischer Grausamkeit in "Baby Reindeer" auf Schadenersatz von mindestens 170 Millionen US-Dollar.

  • Sie beschuldigt den Streamingdienst, sie fälschlicherweise als Stalkerin darzustellen. Sie sei nicht zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden und habe Serienschöpfer Gadd nicht sexuell missbraucht. Beides ist zentraler Bestandteil der Serie.

  • Netflix erklärte, es stehe Gadd zu, seine Geschichte zu erzählen.

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Serienschöpfer und Hauptdarsteller Richard Gadd behauptet, dass er die Identität der "echten Martha" gut geschützt habe. (Foto: IMAGO/ZUMA Press)

Quelle: ntv.de