Der TagSchülerin in Bangladesch verbrannt: Nach Berufung bleiben 2 von 16 Todesurteilen

Die 19-jährige Nusrat Jahan Rafi wurde auf dem Schuldach gefesselt, mit Kerosin übergossen und in Brand gesteckt: Sieben Jahre nach der Ermordung der Koran-Schülerin in Bangladesch bestätigt ein Berufungsgericht die Todesstrafe gegen den damaligen Schulleiter und einen weiteren Drahtzieher des Mordes.
2019 hatte ein Gericht insgesamt 16 Angeklagte zum Tode verurteilt. Das Berufungsgericht sprach nun zehn von ihnen frei und wandelte vier Todesurteile in lebenslange Haftstrafen um. Diese vier Angeklagten hätten die 19-Jährige gefesselt und mit Kerosin übergossen, "um sicherzustellen, dass sie stirbt", sagt der Staatsanwalt. Die junge Frau hatte dem Leiter ihrer Koran-Schule sexuelle Belästigung vorgeworfen und ihn bei der Polizei angezeigt. Wenige Tage später wurde sie auf das Dach der Schule gelockt und angezündet weil sie sich weigerte, die Anzeige zurückzuziehen. Sie starb vier Tage danach im Krankenhaus.